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2009 reloaded: Autokaufprämien sollen nach Coronakrise für Nachfrage sorgen

Die Konjunktur soll durch staatliche Subventionen nach der Pandemie wieder angeheizt werden - aber nicht nur mit Elektroautos.

Artikel veröffentlicht am ,
Der neue Volkswagen ID.3
Der neue Volkswagen ID.3 (Bild: Volkswagen)

Deutsche Autohersteller und einige Politiker, vor allem aus den Autoländern, wollen als Konjunkturhilfe nach der Bewältigung der Coronapandemie staatliche Zuschüsse für den Autokauf. Nach Angaben der Deutschen Presseagentur will BMW dies als Innovationsprämie verstanden wissen - so soll der Umstieg auf neue Technologien beschleunigt werden.

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Auch Volkswagen schwebt eine Kaufprämie vor, die nach Angaben des Volkswagen-Managers Stefan Sommer höher ausfallen müsse als die nach der Finanzkrise 2009 ausgelobte Abwrackprämie, wie der Manager gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte. Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann sprach sich in der FAZ ebenfalls für ein Konjunkturprogramm aus und erwähnte, dass die Summe von 6.000 Euro beim Kauf eines Elektroautos aufgestockt werden könnte, befristet und auch für modernste Benziner und Diesel gelten könne.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) fordert indes eine Abwrackprämie für die Autoindustrie und will damit den Umstieg auf umweltfreundliche Antriebe beschleunigen, wie er der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung sagte.

Schon zu Beginn der Pandemie sorgten sich Politiker um die Vorzeigebranche. Der ehemalige EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) sprach sich für eine Lockerung der CO2-Ziele aus. Der Automobilwoche (Bezahlschranke) sagte er: "Die Politik darf dann nicht auf Vorgaben beharren, die unter anderen Geschäftsgrundlagen beschlossen wurden." Forderungen aus der Autoindustrie gibt es bisher noch nicht, doch nach Informationen der Automobilwoche soll die für 2021 geplante Stufe der CO2-Regulierungsverschärfung bereits durchgerechnet werden. Volkswagen und Daimler verlangen die Verschiebung explizit nicht. Die EU schreibt den Autobauern seit Jahresbeginn 2020 einen Höchstwert von 95 Gramm CO2 je Kilometer im Flottendurchschnitt vor. Mit dem Verkauf von Elektroautos kann dieses Ziel durch einen Verrechnungswert leichter erreicht werden.

Auch ohne die Auswirkungen der Pandemie droht der Automobilindustrie ein beispielloser Jobabbau. Schon im September 2019 hieß es seitens des Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen, dass bei einem steigenden Verkauf von Elektroautos bis zu 234.000 Stellen verloren gehen, nur 109.000 Stellen sollen neu entstehen. Unterm Strich bleibe ein Verlust von 125.000 Jobs.

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dummzeuch 17. Apr 2020

Nicht vergessen, was die Leopoldina empfiehlt: Quelle: https://www.klimawandel-gesundheit...

RandomPumpa 16. Apr 2020

Ja, das wird die Zukunft sein. Aber das mit der Landwirtschaft, ds muss man wohl etwas...

RandomPumpa 16. Apr 2020

Hier bin ich ja immer vorsichtig. Die Steuern bei einem Auto sind bei weitem nicht...

M.P. 16. Apr 2020

Soweit ich weiß nur die Direkteinspritzer... Ob Toyota mit den Saugrohr-Einspritzern bei...

Peace Р16. Apr 2020

Eher ne eigene Disco-Toilette.


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