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Golem Plus Artikel
20 Jahre Starcraft:
Ein Spiel aus einer anderen Zeit

Am 31. März 1998 haben die Spieler das erste Mal eines der besten Echtzeitstrategiespiele aus der CD-Hülle nehmen und dank ausgefeiltem Mehrspielermodus' andere Spieler mit seiner viel zu früh kommenden Zerg-Armee nerven können. Blizzards Starcraft sorgte für viele besondere Momente.
/ Andreas Sebayang
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Die Pappschachteln und CDs des ersten Starcrafts. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
Die Pappschachteln und CDs des ersten Starcrafts. Bild: Andreas Sebayang/Golem.de

Blizzards Starcraft feiert Geburtstag. Das Spiel erschien Ende der 1990er Jahre am 31. März 1998 und wurde schnell zu einem der populärsten Titel. Mit nunmehr rund 20 Jahren auf dem Buckel muss man aber schon zum alten Eisen gehören, um damals die ersten Echtzeitstrategiegefechte im Science-Fiction-Universum selbst erlebt zu haben. Auch Golem.de ist alt genug für das Spiel. Damals gab es noch einen kleinen Aufschrei wegen Datenspionage . Der Test von Golem.de ist allerdings leider offline(öffnet im neuen Fenster) ( Cache-Version(öffnet im neuen Fenster) ). An die durchgespielten Wochenenden, sonderbaren Probleme und viel Spaß kann sich der eine oder andere allerdings noch erinnern. Damals war der Kauf eine PC-Spiels noch etwas Besonderes. Da gab es im Handel die überdimensionierte Pappschachtel mit Klappmechanismus. Auf dem Klappteil war ein lästiger Zerg als Prägedruck zu sehen. Was damals bei hochpreisigen Spielen normal war, spart sich die PC-Spieleindustrie heute oft aus Kostengründen. Prägedruck ist mittlerweile bei Müslipackungen häufiger zu finden. Starcraft kam damals zudem auf einer CD-ROM. Die Systemvoraussetzungen: Windows 95 oder NT 4.0, ein Pentium mit 60 MHz und 8 MByte RAM sowie ein Doublespeed-Laufwerk waren Pflicht.

Bis zu acht Spieler konnten zudem über den Battle.net-Internetservice spielen. Populär waren damals auch lokale Duelle. Für Mehrspielermodelle brauchte es ein 14.4K-Modem, ein Nullmodem-Kabel oder ein IPX-Netzwerk. Letzteres sorgte oft genug für Frust in den Tagen, als man sich noch mit einer 10Base2-Verkabelung herumplagen musste. Lockere T-Stücke und BNC-Terminatoren trieben einem mitunter in den Wahnsinn, vor allem bei fix aufgebauten Netzwerksessions.

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