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Die erste Playstation in klassischem Grau
Die erste Playstation in klassischem Grau (Bild: Sony)

Teure Konsolen wegen aufwendiger Technik

Wipeout stammte von dem in der Heimcomputer-Ära für seine Technik legendären britischen Studio Psygnosis, das Sony 1999 aufkaufte. Das Unternehmen hatte schnell erkannt, dass eigene Exklusivtitel für den langfristigen Erfolg einer Konsole zwingend erforderlich sind. Das führte Sony auch mit späteren Serien fort, vor allem die Reihe God of War, Playstation-exklusiv, kitzelte vorher nicht für möglich gehaltene Effekte aus den Konsolen - und zwar seit der PS2 bei allen Generationen, für die PS4 ist bisher kein neuer Titel der Serie erschienen.

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Von Anfang an bewarb Sony seine Playstation neben den Spielen immer auch als universelles Multimediagerät. So entwickelte man hoch komplexe Spezialchips für CPU und GPU und führte mit der Playstation 2 ein DVD-Laufwerk ein. Das führte zum Marktstart in Deutschland im Jahr 2000 zum für eine Konsole enorm hohen Preis von 869 D-Mark. Viele Beobachter bezweifelten den Erfolg der PS2, was sich aber als falsch herausstellte: Nicht nur war sie eine der leistungsfähigsten Konsolen, sondern lange auch einer der günstigeren DVD-Player.

Die PS2 war auch deswegen so teuer, weil Sony fast die gesamte Hardware der ersten Playstation in die Konsole eingebaut hatte. Dadurch blieben ältere Spiele bis auf einige Ausnahmen noch nutzbar. Das führte Sony auch mit der ab 2006 eingeführten Playstation 3 fort, anfangs wiederum durch zusätzliche Hardware.

Kompatibilität wird abgeschafft

Schon die europäischen Versionen verzichteten aber auf diesen Aufwand, durch Emulation wurden immer weniger ältere Titel kompatibel. Später schaffte Sony auch das ab, so dass viele Playstation-Fans enttäuscht waren. Inzwischen gibt es wieder interne Emulatoren, die Spiele müssen aber neu gekauft werden. Auch die Entwickler beschwerten sich in den ersten Jahren der PS3 häufig: Sony hatte zusammen mit IBM und Toshiba einen angeblich revolutionären Prozessor namens Cell entwickelt, dem man sogar Konkurrenz für die immer weiter verbreitete x86-Architektur zutraute.

IBM bot die Cells einige Zeit lang auch auf eigenen Beschleunigerkarten für Supercomputer an. Die Programmierung des Cell mit seinen sieben aktiven Kernen, neuer Architektur und vielfältigen Datentypen erwies sich aber als kompliziert, zudem steigerte sich die Rechenleistung der PC-CPUs Mitte der 2000er Jahre durch ein Duell zwischen AMD und Intel rasant.

Die Playstation 3 wurde trotzdem ein Erfolg, aber nicht nur durch die Spiele. Lange galt sie als günstiger Blu-ray-Player und auch als einer der besten DVD-Spieler, denn: Sony hatte für seine GPU hochwertige Algorithmen entwickelt, welche die DVDs auf HD-Auflösungen hochrechnen konnten. Auch sonst war die Konsole, unter anderem durch die Unterstützung für Streaming von Audio und Video von DLNA-Servern, voll auf Multimedia ausgelegt.

 20 Jahre Playstation: Von der CD-Konsole zum Wohnzimmer-PCPS3 als Vorreiter der Multimedia-Konsolen 

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Garius 08. Dez 2014

Danke für den Link!

Anonymer Nutzer 04. Dez 2014

würde ich auch meinen - damals zu meiner Ausbildungszeit kannte ich keinen der Original...

felyyy 04. Dez 2014

Jap, definitv. Benutze eine PS1 der 1. Gen in meinem Musikzimmer, wenn man nicht gerade...

Niaxa 04. Dez 2014

Stimmt falsche Konsole beim letzten ^^. mit den Games hast aber Recht :-).

DY 04. Dez 2014

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