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Das Debian-Logo wurde 1999 eingeführt und hat sich seitdem nicht verändert.
Das Debian-Logo wurde 1999 eingeführt und hat sich seitdem nicht verändert. (Bild: Debian)

Diskutieren bis zum Umfallen

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Wahlberechtigt sind nur die derzeit knapp 1.000 Debian-Developer, von denen aber nur weniger als 400 an den diesjährigen Wahlen zum Debian-Projektleiter (DPL) teilgenommen haben. Diese Wahlbeteiligung gleicht eher der einer Kommunalwahl und wirkt nicht wie die eines basisdemokratischen Projekts, bei dem alle die gleichen Werte vertreten, wie es bei Debian der Fall zu sein scheint.

Ein Grund für die geringe Wahlbeteiligung ist wohl auch, dass der Projektleiter nur sehr wenig direkten Einfluss auf die eigentliche Gestaltung der Distribution und eher repräsentative Funktionen hat oder als Vermittler bei projektinternen Problemen dient.

Endlose Debatten

Letztere kommen zwar vergleichsweise häufig vor, die konsensorientierte Community befragt aber nicht direkt den DPL oder den Technischen Ausschuss, sie diskutiert viel lieber und vor allem sehr ausgiebig. Aktuell zum Beispiel, wie Systemd als Standard-Init-Dienst in Debian verwendet werden könnte.

Dabei versucht Michael Stapelberg, durch Befragung und Diskussionen ein Meinungsbild der Debian-Entwickler zu Systemd zu bekommen. Hier melden sich überdurchschnittlich viele Beteiligte zu Wort, was von außen häufig als zähe und teils auch überflüssige Diskussion wahrgenommen wird, wie das obligatorische Plenum einiger linker Gruppen.

Oft werden Diskussionen wie diese aber zu einem Flame-War, mit gepflegter Stammtischkultur. Im Falle von Systemd wird dabei wiederholt auf die angeblich schlechte Software des Systemd-Gründers Lennart Poettering hingewiesen und Systemd allein deswegen abgelehnt. Dennoch geben sich die Systemd-Maintainer nicht geschlagen und versuchen, durch Argumente sowie das Bereitstellen aktueller Technik ihr Gegenüber zu überzeugen.

Diese Mischung auch Chaos, Regeln, Richtlinien und politischem Selbstverständnis funktioniert offensichtlich und hat viele andere Projekte freier Software geprägt. So gehört Debian seit 20 Jahren zu den führenden Distributionen, gilt als Garant für stabile Software und wird nach wie vor von keinem Unternehmen mit Gewinninteressen direkt unterstützt, wie das bei konkurrierenden Distributionen der Fall ist.

 Ideologie-Paket

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Ass Bestos 14. Jun 2015

das macht aber trotzdem keinen sinn, weil anarchie und kommunismus zwei...

Thaodan 17. Aug 2013

Nur inoffiziell, bei Debian hingegen ists offiziell.

Anonymer Nutzer 17. Aug 2013

Na ja, aber das schreit ja gerade zu danach als wenn der Sicherheitschip von IBM da was...

GodsBoss 17. Aug 2013

Genau, ist schließlich immer besser, nur eine halb richtige Lösung zu haben als eine...

User_x 16. Aug 2013

du meinst die wahrheit der sieger... ;)


hep-cat.de / 16. Aug 2013

Alles Gute: 20 Jahre Debian



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