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Erst Fernost, dann der Rest der Welt

Zeitsprung ins Jahr 2007: Während Counter-Strike 1.6 und das mittlerweile spürbar optimierte Counter-Strike: Source den Markt für kompetitive Shooter weiterhin mit mehr als 50 Prozent Marktanteil dominieren, reift beim südkoreanischen Publisher Nexon Counter-Strike: Online heran. Der Titel wird vorrangig für den asiatischen Markt konzipiert, setzt auf ein Free-to-Play-Modell und führt erstmals weibliche Charaktere ein. Der Klientel in Fernost gefällt der Ansatz, weshalb Counter-Strike: Online in zahlreichen Ländern dieser Region schnell hohe Verbreitung erreicht - prominente Auftritte bei großen E-Sport-Veranstaltungen inklusive.

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Im Westen wiederum feilt Valve in enger Zusammenarbeit mit Hidden Path Entertainment (Defense Grid, Age of Empires 2 HD, Brass Tactics) an einer Xbox-360- und PS3-Umsetzung von Counter-Strike: Source. Valve gefällt die Arbeit der ebenfalls in Bellevue, Washington ansässigen Entwickler, und schon bald fällt der Entschluss, das Projekt in ein vollwertiges Spiel zu transformieren.

Das Resultat dieser Bemühungen hört auf den Namen Counter-Strike: Global Offensive (kurz: CS:GO), wird vor seiner Veröffentlichung am 21. August 2012 einer intensiven Reihe von Play- und Betatests unterzogen und läuft in der Startphase bereits vergleichsweise rund. Dass die Spielerzahlen schnell ansteigen, hat jedoch noch weitere Gründe. Allen voran die erstmals integrierten Matchmaking-Routinen.

Counter-Strike-Erfinder Minh Le, der heute für den koreanischen MMO-Entwickler Pearl Abyss (Black Desert Online) arbeitet, bringt es auf den Punkt. "Vor CS:GO klinkte man sich auf einem Server ein, wusste jedoch nicht, welches Skill-Level die Leute dort haben. Heute findet das Spiel das beste Match für dich. Es ist sehr automatisiert und dadurch auch sehr nutzerfreundlich", sagt er in Counter-Strike: A Brief History.

Rückblickend betrachtet sind es jedoch vor allem das ungebrochene Engagement der Community sowie Valves kontinuierliche Produktpflege, die Counter-Strike: Global Offensive auf lange Sicht zum Multiplayer-Dauerbrenner machen. Mehr als 400 größere und kleinere Programmupdates implementierten die Entwickler bis zum heutigen Zeitpunkt, darunter das legendäre "Arms Deal"-Update vom 14. August 2013, das erstmals visuell maßgeschneiderte Waffen erlaubt und ein ganz eigenes Ingame-Ökosystem hat. Wer möchte, kann sich in CS:GO seit Dezember 2018 sogar in einem Danger Zone genannten Battle-Royale-Modus für bis zu 18 Spieler austoben.

Blick in die Zukunft

Und wie geht es mit Counter-Strike weiter? Fest steht: Trotz anhaltender Konkurrenz durch Battle-Royale-Hits wie Fortnite und PUBG und durch MOBA-Evergreens wie Dota 2 und League of Legends kann sich der Multiplayer-Liebling derzeit weiterhin prominent am Markt behaupten. In den ersten vier Monaten des Jahres 2019 etwa lag die Zahl der gleichzeitig aktiven Spieler bei jeweils über 600.000.

Sofern Valve den aktuellen Kurs beibehält, sich weiterhin tatkräftig im E-Sport-Sektor engagiert und dem Titel früher oder später ein weiteres Grafik-Update beschert (etwa mittels Source Engine 2), stehen die Chancen gut, dass uns die Marke Counter-Strike auch in der nächsten Dekade treu begleitet.

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nf1n1ty 21. Jun 2019

Das fing irgendwann an, als es EA zu aufwendig wurde, ein tatsächliches Anti-Cheat-Tool...

Dr. Nutella 20. Jun 2019

Das waren tolle Zeiten, denen ich, aus heutiger Sicht und nach wie vor zum Verdruss...

Supernorbi 20. Jun 2019

PVK2 http://www.pvkii.com/ ist ein MOD davon. MEin immo absolutes Lieblingsgame. Piraten...

JTR 19. Jun 2019

Genau ich habe mit 0.45 angefangen und mit 0.71 war der Höhepunkt erreicht. Spätestens...

Jorgo34 19. Jun 2019

Ja, so toll und benutzerfreundlich ein Matchmaking System auch sein soll, spannende PCW...


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