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20 GBit/s: Facebook erreicht Rekord im Richtfunk

Facebook will es mal wieder besser können als die Netzwerkausrüster und meldet einen Rekord bei der Datenübertragung mit Richtfunk. Damit könnte das Solarflugzeug Aquila an das Internet angebunden werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Aufbau bei Facebook
Der Aufbau bei Facebook (Bild: Facebook)

Die Facebook Connectivity Labs wollen die Übertragung von 20 GBit/s mit Richtfunk erreicht haben. Das gab Abhishek Tiwari, ein Lead Engineer bei Facebook, im Blog des Unternehmens bekannt. "Im Laufe des Jahres testeten wir in Südkalifornien eine Datenübertragung von fast 20 GBit/s über 13 Kilometer mit Richtfunk. Dabei haben wir eine Anzahl von selbstgefertigten Komponenten verwendet und nur 105 Watt verbraucht." Die Übertragung soll eingesetzt werden, um das Solarflugzeug Aquila an das Internet anzubinden, sagte Tiwari. Die genutzte Bandbreite zur Übertragung war 2 GHz.

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Das unbemannte Fluggerät ist als fliegende Kommunikationsstation gedacht, die Internet in abgelegene Gegenden der Welt bringen soll. Das 2015 vorgestellte Aquila hat eine Spannweite von etwa 40 Metern. Da das Fluggerät aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff besteht, ist es sehr leicht: Mit Kommunikationsausrüstung an Bord soll es rund 400 Kilogramm wiegen.

Rekord aus Deutschland eingestellt?

Mit einer Datenrate von 6 GBit/s über eine Entfernung von 37 Kilometern per Richtfunk hatte ein Forschungsverbund in Deutschland im Mai 2016 einen Rekord aufgestellt. Beteiligt waren das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik (IAF), die Universität Stuttgart, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Unternehmen Radiometer Physics, das zu Rohde & Schwarz gehört.

Dem Team gelang die Datenübertragung auf einer Strecke zwischen Köln und dem 36,7 km entfernten Wachtberg. Die Stationen standen auf dem 45-stöckigen Uni-Center in Köln und dem Gelände des Weltraumbeobachtungsradars Tira am Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR) in Wachtberg. Richtfunk leidet unter Abschwächung der Signale über größere Entfernungen. Die Datenrate von 6 GBit/s erzielte die Gruppe bei einer Frequenz von 71 bis 76 GHz im E-Band.



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asa (Golem.de) 16. Nov 2016

Sie haben völlig Recht, sorry für die späte Antwort. Ist berichtigt

tg-- 11. Nov 2016

Bei den 2 GHz handelt es sich um einen Übersetzungsfehler. Das tatsächlich genutzte Band...


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