Dritte Staffel ohne Kanon-Zwang

Durch diesen Kniff haben die Macher von Star Trek: Discovery das Kanon-Problem gelöst und können sich in der dritten Staffel ohne Rücksicht auf die in der Zeitlinie nach der Serie stattfindenden Ereignisse austoben. Das ist clever, dürfte aber so manchem eingefleischten Star-Trek-Fan nicht gefallen, denn nicht wenige nehmen den durch die bisher erschienenen Serien gespannten Rahmen sehr ernst, Veränderungen werden nicht immer gerne gesehen.

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Die Frage nach der Vereinbarkeit mit dem Kanon stellte sich für jede Star-Trek-Veröffentlichung, die nach der Originalserie aus den 1960er Jahren erschienen ist. Seit jeher haben Autoren versucht, innerhalb des Rahmens zu agieren, den Raumschiff Enterprise gespannt hat. Dabei hat jede Serie neue Geschichten gesponnen und den Kanon erweitert - trotz zeitgenössischen Gemeckers mancher Fans.

Einfacher war das Storytelling bei allen Serien, die nach der Originalserie spielen - also Next Generation, Deep Space Nine und Voyager. Besonders schwierig gestaltete es sich bei Enterprise, jener nur vier Staffeln dauernden Serie, die gut 100 Jahre vor Captain Kirk spielt. Die Serie scheiterte nicht nur an mauen Einschaltquoten, sondern auch an einer am Ende verwirrenden Story, die im Kanon von Star Trek gefangen war.

Zweite Staffel ist insgesamt gelungen

J. J. Abrams umging dieses Problem bei seinem Reboot der Star-Trek-Filmreihe, die ab 2009 erschienen ist - und in der die bekannten Figuren der USS Enterprise mitspielen. Der Regisseur kreierte eine alternative Zeitlinie, in der er sich austoben konnte. Mit einem ähnlichen Kniff befreien sich nun auch die Macher von Star Trek: Discovery aus dem Korsett, das ihnen vom Star-Trek-Universum auferlegt wird.

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Das kann man als Fan mögen oder auch nicht - jedenfalls sollte die Frage nicht darüber hinwegtäuschen, dass die zweite Staffel sehr gelungen ist. Die Geschichte bietet reichlich Facetten, es findet eine Charakterentwicklung statt und die Actionsequenzen nehmen nicht ganz so viel Raum ein wie in der ersten Staffel. Die Story steckt voller Wendungen und positiver Überraschungen, die wir in der ersten Staffel vermisst haben.

Zudem empfinden wir das Ende der zweiten Staffel als wesentlich besser durchdacht. Die erste Staffel endete für unseren Geschmack viel zu überhastet, die zahlreichen Handlungsstränge wurden fast schon gewaltsam zusammengeführt. Im Vergleich dazu läuft das Finale der zweiten Staffel wesentlich geordneter und nachvollziehbarer ab.

Mit der zweiten Staffel zeigen die Macher von Star Trek: Discovery, dass eine Menge Potenzial in der Erzählung steckt. Was sie daraus machen, werden wir in der dritten Staffel erfahren: Diese wurde bereits im Februar 2019 angekündigt.

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 2. Staffel Star Trek Discovery: Der alte J.-J.-Abrams-Trick funktioniert immer
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LH 30. Apr 2019

Schlechter Trollversuch. Netflix ist nur Lizenznehmer, die Serie wurde in den USA von...

Anonymer Nutzer 29. Apr 2019

für mich. Solange nicht mit bestehenden Regeln gebrochen wird, darf dieses Universum...

Bem0815 29. Apr 2019

Sorry aber der Artikel bei Heise ist IMHO Müll. Man kann ja über die Staffel oder das...

Katharina... 28. Apr 2019

Ja gut unendlich lange kann die Mission nicht sein, da hast du Recht. Da ist die Galaxy...

LH 27. Apr 2019

Dann hast du eine Quelle die belegt, dass CBS oder Paramount Star Trek Online als Teil...



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