Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

2-Faktor-Authentifzierung: Facebook-Account mit Hardwareschlüsseln absichern

Facebook gibt Nutzern eine weitere Möglichkeit, ihren Account abzusichern. Künftig können auch Hardwareschlüssel wie Yubikeys verwendet werden. Außerdem sollen Nutzer besser verstehen können, welche Inhalte mit wem geteilt werden.
/ Hauke Gierow
7 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Facebook kann künftig mit Hardwareschlüsseln genutzt werden. (Bild: Screenshot: Golem.de)
Facebook kann künftig mit Hardwareschlüsseln genutzt werden. Bild: Screenshot: Golem.de

Das soziale Netzwerk Facebook bietet ab sofort die sichere Anmeldung über Hardwareschlüssel nach dem U2F-Standard. Damit können Nutzer etwa einen Yubikey oder einen Nitrokey zur Anmeldung nutzen. Das teilte das Unternehmen seinen Nutzern per Mail mit.

Der Hardwareschlüssel soll immer dann angefordert werden, wenn Nutzer sich von einem neuen Browser, Mobilgerät oder einem unbekannten Computer mit Facebook verbinden. Wenn Nutzer sich von einem öffentlichen Gerät etwa in einem Internetcafe anmelden, können sie zudem auswählen, den Browser nicht zur Liste bekannter Browser hinzuzufügen. Wer Cookies löscht oder nur im privaten Modus surft, muss den Code ebenfalls bei jedem Login eingeben.

Die Funktion kann im Bereich Anmeldebestätigungen aktiviert werden. Bislang können Facebook-Nutzer ihr Smartphone als zweiten Faktor einsetzen, entweder per SMS oder über eine kompatible Authenticator-App.

Alle U2F-kompatiblen Schlüssel können genutzt werden

Hardwareseitig können alle Schlüssel verwendet werden, die mit U2F (Universal Second Factor) kompatibel sind. Das sind etwa die bekannten Yubikeys, alternativ können auch Geräte vom deutschen Hersteller Nitrokey verwendet werden. Golem.de hat eine Übersicht zum Thema Zwei-Faktor-Authentifizierung zusammengestellt.

Ebenfalls überarbeitet hat Facebook den Bereich Privatsphäre-Grundlagen(öffnet im neuen Fenster). Dort sollen Nutzer künftig ein besseres Verständnis vom Umgang mit gespeicherten Informationen bekommen. Facebook hat auch eine Plakatkampagne gestartet, um auf Funktionen wie die Erstellung von Freundeslisten hinzuweisen, die eine bessere Kontrolle über von Nutzern geteilte Inhalte ermöglichen sollen.


Relevante Themen