2,1 GHz: Telekom erweitert 5G-Netz mit 225 MBit/s

Die Telekom hat in den vergangenen vier Wochen an 1.257 Standorten 5G-Kapazitäten aufgebaut. Das gab das Unternehmen am 28. Januar 2021 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . LTE hat die Telekom an 219 bestehenden Standorten zusätzlich ausgebaut. 71 LTE-Standorte wurden neu in Betrieb genommen.
"Auch in diesem Jahr werden Tausende Antennen aufgebaut oder aufgerüstet" , sagte Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland.
Dabei handelt es sich um das langsamere 5G im 2,1-GHz-Band, mit dem maximal 225 MBit/s möglich sind. Angaben dazu, wie viele 5G-Stationen im C-Band bei 3,6 GHz errichtet wurden, macht die Telekom dagegen nur für einzelne Städte. Das macht auch Vodafone nicht anders. Im Vergleich liegt die Telekom beim 5G-Ausbau in Deutschland aber weit vor den anderen Netzbetreibern.
Deutsche Telekom: 400 Standorte mit echtem 5G
Der Konzern hatte im Juni 2020 mitgeteilt , 10 MHz des bisherigen 3G-Spektrums von dem Konkurrenten Telefónica erworben zu haben. Die Telekom erweiterte damit ihren 5G-N1-Ausbau im 2,1-GHz-Band, was aber weit entfernt von den 5G-Höchstwerten mit 1 GBit/s und mehr ist. Die Telekom nutzt dafür 15 Megahertz (MHz) im 2,1-GHz-Band für LTE und 5G. Davon stammen 5 MHz aus dem bisherigen 3G-Spektrum der Telekom, sie wurden umgewidmet (Refarming). Dies ist aber auch mit LTE möglich, in der höchsten Ausbaustufe als LTE Advanced Plus. Ein Experte sagte Golem.de: "Es ist 5G durch Spectrum Share ohne 5G-Geschwindigkeit."
Nur ein kleinerer Teil der Standorte der Telekom ist mit dem schnellen 5G ausgestattet. "Wir haben derzeit mehr als 1.000 Antennen – das entspricht über 400 Standorten – in 26 deutschen Städten, die auf der 3,6 GHz Frequenz funken" , sagte Telekom-Sprecherin Anne Geelen Golem.de auf Anfrage.