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1996: General Electric hätte Apple kaufen können

Ein General-Electric-Manager erinnert sich, dass der damalige Apple -Chef das Unternehmen im Jahr 1996 für nur 2 Milliarden US-Dollar verkaufen wollte. Morgen wird der Konzern 40 Jahre alt und ist über 600 Milliarden US-Dollar wert.
/ Achim Sawall
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Apple-Chef Michael Spindler im Jahr 1996 (Bild: Stringer/Reuters)
Apple-Chef Michael Spindler im Jahr 1996 Bild: Stringer/Reuters

Vor 20 Jahren hätte General Electric Apple für nur 2 Milliarden US-Dollar kaufen können. Das sagte Bob Wright, damaliger Chef von NBC­Universal, das eine Tochter des Mischkonzerns war, der New York Post(öffnet im neuen Fenster) . Apple-Chef Michael Spindler habe General Electric praktisch gebeten, das angeschlagene Unternehmen zu kaufen.

"Der Konsens in dem Raum war, dass wir nichts damit anfangen können. Dies ist weit außerhalb unseres Geschäfts. Wir waren kein Silicon-Valley-Unternehmen" , erinnert sich Wright(öffnet im neuen Fenster) . "Der Aktienkurs war bei 20 US-Dollar, und er erklärte, dass er den Turnaround nicht schnell genug erreichen würde, und die Analysten waren hinter ihm her." Er habe während des Gespräches wie verrückt geschwitzt, sagte Wright.

Im Jahr 1996 erlitt Apple einen Jahresverlust von einer Milliarde US-Dollar, der Börsenkurs fiel zeitweise auf 14 US-Dollar.

Im vergangenen Weihnachtsquartal erzielte Apple dagegen mit 18,4 Milliarden Dollar den höchsten Gewinn, den ein börsennotiertes Unternehmen bislang erreichte. Der Konzern hat Reserven von 216 Milliarden US-Dollar und eine Kapitalisierung an der Börse von 607 Milliarden US-Dollar. General Electric ist mit 296 Milliarden US-Dollar weniger als die Hälfte wert.

Am 1. April 1976, vor 40 Jahren, wurde Apple im kalifornischen Cupertino gegründet. Gründer waren Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne, der weniger Wochen später die Garagenfirma wieder verließ.

Der 72-jährige Wright hat seine Memoiren unter dem Titel "The Wright Stuff" veröffentlicht.

Apple wird am 25. April 2016 seinen aktuellen Quartalsbericht vorlegen. Für das Quartal erwartet Apple erstmals einen Rückgang der iPhone-Verkaufszahlen.


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