1925 - 2013: Mauserfinder Douglas C. Engelbart ist tot

Douglas Carl Engelbart, der Erfinder der Computermaus, ist tot. Er wurde 88 Jahre alt. Engelbart war ein Vordenker des modernen Computers, grafischer Benutzeroberflächen und des Internets.

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Dr. Douglas C. Engelbart
Dr. Douglas C. Engelbart (Bild: vonguard/CC BY-SA 2.0)

Der US-Computertechniker und Erfinder Douglas C. Engelbart ist mit 88 Jahren in Kalifornien gestorben, wie seine Tochter mitteilte. Besonders bekannt machte ihn die Erfindung der Maus, die er 1963 am Stanford Research Institute mit William English entwickelte, als es noch keine grafischen Benutzeroberflächen gab.

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Die Ideen zu den Möglichkeiten der Interaktion zwischen Mensch und Maschine, die einen Großteil seines Lebenswerks ausmachten, entstanden nach der Lektüre des Artikels "As We May Think" vom Juli 1945, als Engelbart noch US-Soldat war. Der ausgebildete Radartechniker fand Gefallen an der Idee, die in dem Artikel von Vannevar Bush beschrieben wurde. Der Memex (Memory Extender) wurde darin als persönlicher Rechner erwähnt, mit dem der Nutzer arbeiten kann. Zur damaligen Zeit und auch noch viele Jahre danach waren Computer haus- oder appartmentgroße Maschinen, die nur von Spezialisten bedient werden konnten. Doch Engelbart ließ die Idee nicht mehr los, er arbeitete fortan an der Entwicklung in Richtung Personal Computer.

Erst Ende 1968, also etwa fünf Jahre nach der Erfindung, präsentierte Engelbart seine Maus und seine Vision von Interaktionsmöglichkeiten mit dem Rechner. Vor mehreren Hundert Computerwissenschaftlern auf der Fall Joint Computer Conference in San Francisco zeigte Engelbart auf einer großen Leinwand, wie ein vernetztes interaktives Rechnersystem es ermöglichen könnte, Informationen zwischen Wissenschaftlern auszutauschen und wie der Rechner mit der Maus gesteuert werden kann.

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Auch die Prinzipien der Textverarbeitung, Videokonferenzen, Hypertext und das Fensterprinzip einer grafischen Benutzeroberfläche demonstrierte er bei der rund einstündigen Präsentation. Das machte offenbar einen so starken Eindruck, dass Journalist Steven Levy die Präsentation in seinem Buch "Insanely Great: The Life and Times of Macintosh, the Computer That Changed Everything" von 1994 als "The Mother of All Demos" bezeichnete. Das geschah in Anlehnung an das geflügelte Wort "Die Mutter aller ...", das Saddam Hussein durch seine Bezeichnung des ersten Golfkriegs 1991 als "Mutter aller Schlachten" prägte.

Die damalige Forschungsarbeit von Engelbart wurde teilweise von der Advanced Research Projects Agency (ARPA) finanziert. Einen der ersten vier Knoten des Arpanet genannten Netzwerks, aus dem das Internet hervorging, richtete Engelbart ein und verwaltete ihn.

Das Institut Stanford Research International (SRI International), an dem Engelbart arbeitete, verlor Anfang der 70er Jahre einige Mitarbeiter an Xerox Parc. Dort wurde 1973 ein Rechner namens Xerox Alto mit grafischer Benutzeroberfläche entwickelt. Später griffen auch Microsoft und Apple die Idee grafischer Benutzeroberflächen auf.

Douglas Engelbarts erste Frau starb 1997. Aus dieser Ehe gingen vier Kinder hervor. Engelbart war bis zu seinem Tode mit der Journalistin Karen O'Leary verheiratet.

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irata 04. Jul 2013

"Akkordtastaturen für Stenographen zählen zu den schnellsten und exaktesten...

Surry 04. Jul 2013

was ist mir luxemburgern?

Phreeze 04. Jul 2013

3 Tasten, booya Apple :D /scnr

%username% 04. Jul 2013

Kabarett darf alles! Also: RIP!



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