Abo
  • Services:

18 Milliarden Dollar: Finanzinvestor Bain übernimmt Toshibas Speichergeschäft

Nach monatelangen Verhandlungen hat sich der US-Finanzinvestor Bain im Bieterwettstreit um Toshibas Speicherchip-Sparte durchgesetzt. Doch ein Rechtsstreit mit Western Digital belastet den Deal.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Ein Wafer mit Flash-Chips von Toshiba
Ein Wafer mit Flash-Chips von Toshiba (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Ein Konsortium unter Führung des US-amerikanischen Finanzinvestors Bain hat den Bieterwettstreit um die Speicherchip-Sparte von Toshiba für sich entschieden. Der Kaufpreis solle bei zwei Billionen Yen (15,7 Milliarden Euro) liegen, bestätigte der japanische Technologiekonzern am Mittwoch.

Stellenmarkt
  1. Ärztekammer Westfalen-Lippe, Münster
  2. Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG, Frankfurt am Main

Laut Reuters gehört zum Konsortium der südkoreanische Hynix-Konzern; zu den Unterstützern zählen große Speicherchipkunden wie die Computerhersteller Apple und Dell sowie die Speichergerätehersteller Kingston und Seagate. Der Toshiba-Mitteilung zufolge erwägen auch die Innovation Network Corp of Japan (INCJ) und die Development Bank of Japan (DBJ) einen Einstieg.

Toshiba trennt sich von dem Speicherchip-Bereich, um die großen Löcher in der Bilanz nach dem kostspieligen Debakel im amerikanischen Atomenergie-Markt mit der Firmentochter Westinghouse zu schließen. Die Sparte, die bereits in eine separate Einheit abgespalten wurde, wollten unter anderem der taiwanische Elektronikhersteller Foxconn und der Speicherspezialist Western Digital haben. Western-Digital-Aktien sackten in New York vorbörslich um 3,5 Prozent ab. Foxconn hatte mit 27 Milliarden US-Dollar angeblich ein deutlich höheres Angebot abgegeben.

Der schon länger geplante Verkauf gestaltete sich seit Monaten schwierig, weil Western Digital als Partner von Toshiba in einem Gemeinschaftsunternehmen versucht hatte, den Verkauf an andere Bieter vor Gericht zu blockieren. Ausgeräumt ist der Streitpunkt noch nicht. Toshiba gab aber an, den nun abgemachten Deal auch bei einem gegenteiligen Urteil vor Gericht durchziehen zu wollen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  2. 88,94€ + Versand
  3. 449€ + 5,99€ Versand

Trockenobst 20. Sep 2017

In dem Vertrag mit Western steht wohl, dass man vor einem Mediator sprechen muss. Genau...


Folgen Sie uns
       


Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich

Link 300 und Link 500 von JBL, Onkyos P3, Panasonics GA10 sowie Apples Homepod treten in unserem Klangvergleich gegeneinander an. Die beiden JBL-Lautsprecher lassen die Konkurrenz blass aussehen, selbst der gar nicht schlecht klingende Homepod hat dann das Nachsehen.

Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich Video aufrufen
VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  2. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge
  3. VR-Brillen Google experimentiert mit Lichtfeldfotografie

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

    •  /