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17.000 Mitarbeiter: Bosch gründet riesige Software-Unternehmenseinheit

In einem 17.000 Mitarbeiter großen Geschäftsbereich bündelt Bosch künftig Software- und Elektronikkompetenz für die Autobranche.
/ Andreas Donath
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Software-Entwicklung bei Bosch (Bild: Bosch)
Software-Entwicklung bei Bosch Bild: Bosch

Autos ähneln heute fast fahrenden Computern: Die Software ist so wichtig wie die Hardware geworden. Auf diese Entwicklung muss auch die Zulieferbranche reagieren. Bosch strukturiert sich deshalb um(öffnet im neuen Fenster) und gründete den neuen Geschäftsbereich Cross-Domain Computing Solutions.

In diesem arbeiten ab dem Jahr 2021 rund 17.000 Menschen an mehr als 40 Standorten in 20 Ländern. Sie sollen sich um softwareintensive Elektroniksysteme für Autos kümmern. Etwa 8.000 Mitarbeiter sind für die Software zuständig, der Rest für die Elektronik.

Bosch schätzt, dass der Markt für softwareintensive Elektroniksysteme jährlich um rund 15 Prozent wächst. Daran will das Unternehmen partizipieren.

Im neuen Geschäftsbereich sollen sowohl die Basissoftware der Fahrzeugcomputer und Steuergeräte als auch die Software der Fahrzeugfunktionen – von der Einparkhilfe und dem Spurhalteassistenten bis zum Musikstreaming – entwickelt werden.

"Bereits in heutigen Autos stecken rund 100 Millionen Zeilen Softwarecode. Die Zukunft der Mobilität kann nur gestalten, wer über umfassende Elektronik- und Softwareexpertise verfügt" , sagte der Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und Vorsitzende des Unternehmensbereichs Mobility Solutions, Stefan Hartung.


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