• IT-Karriere:
  • Services:

Nehalem erhält RAM-Controller

Nach zwei Core-2-Generationen stellte Intel das Namensschema um und veröffentlichte im November 2008 den Core i7-965 Extreme Edition (Test) alias Bloomfield und eine neue Plattform: Der Sockel LGA 1366 hatte drei DDR3-Speicherkanäle und die nativen Quadcore-CPUs der Nehalem-Familie erstmals einen integrierten Speichercontroller sowie das seit dem Pentium 4 nicht mehr verwendete Hyperthreading für acht Threads. Die Bloomfields führten auch den heute nicht mehr wegzudenkenden Boost-Modus für mehr Takt ein und waren vor allem in Anwendungen extrem schnell.

Stellenmarkt
  1. ING Deutschland, Nürnberg
  2. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz

Im Sommer 2009 ließ Intel den Core i7-975 Extreme Edition mit 3,33 GHz statt 3,2 GHz folgen - spannender waren aber die Lynnfields. Die passten in den Sockel LGA 1156 mit zwei DDR3-Channels, der Core i7-875K war der erste Unlocked-Prozessor. Bisher war ein freigeschalteter Multiplikator zum Übertakten den Extreme Editions vorbehalten, seit der Lynnfield-Generation aber arbeitet Intel zweigleisig mit einem Enthusiasten- und einem Mittelklasse-Sockel. Die 115x-Fassungen sind immer noch aktuell, CPU-Kühler von 2009 lassen sich bis heute dank gleicher Bohrungen auf etwa einer LGA-1151-v2-Platine verwenden. Apropos Board: Das DP55KG hatte einen Totenschädel in der Ecke, dessen Augen im Betrieb rot glühten.

Vor gut einem Jahrzehnt hatte das Tick-Tock-Modell, der alljährliche Wechsel aus neuer Architektur und neuem Fertigungsverfahren, noch Bestand: Im Frühling 2010 erschien mit dem Core i7-980X (Test) ein Sechskerner mit 32-nm-Technik, intern wurde der Chip als Gulftown bezeichnet. Abseits von Encoding und Rendering war der Prozessor nur sehr selten schneller als ein Core i7-975 Extreme Edition, damalige Spiele profitierten kaum von mehr Threads. AMD zog bereits im April 2010 mit den Thuban-Modellen alias Phenom II X6 nach, sie hatten ebenfalls sechs Kerne und einen Boost-Takt.

Für viele Spieler war der Januar 2011 der Beginn einer langen Ära: Intel brachte die Sandy-Bridge-Technik in Form von Quadcores wie dem extrem beliebten Core i5-2500K in den Handel, die Highend-Plattform mit dem Core i7-3960X (Test) folgte erst im November. Auch diese Vorgehensweise hat sich bis heute gehalten, denn Intel veröffentlicht seitdem erst die Notebook-Chips, dann die Desktop-Ableger und dann die Extreme Editions. Der Core i7-3960X basierte auf einem Server-Prozessor, statt voller acht gab es aber weiterhin nur sechs Kerne. Zum Test lieferte Intel das DX79SI alias Siler mit, das letzte eigene Mainboard - wie üblich war es mit einem Totenschädel verziert.

Ganz fallen ließ Intel die Tradition aber nicht, denn der Skull Canyon (Test) genannte Mini-PC von 2016 und auch der Hades Canyon (Test) von 2018 sind entsprechend verziert. AMD hatte Ende 2011 nach jahrelanger Entwicklung endlich die Bulldozer-CPUs wie den FX-8150 (Test) veröffentlicht, die Chips mit dem Modul-Design konnten jedoch aufgrund relativ geringer Geschwindigkeit und hoher Leistungsaufnahme nicht überzeugen. Spätere Versionen wie der FX-8350 waren deutlich besser, Modelle wie der FX-9590 alias Centurion mit 5 GHz hingegen eher verzweifelte Versuche.

2012 überbrückte Intel mit dem Core i7-3970X, der außer mehr Takt keine Überraschungen parat hatte. Der Core i7-4960X (Test) mit 22-nm-Technik zeigte im September 2013, dass der Node den Chip vor allem sparsamer machte - mehr als sechs Kerne und 4 GHz gab es aber auch hier nicht, wohingegen die Xeons bis 15 Cores aufwiesen. Und wer sein Siler-X79-Board aufrüsten wollte, hatte Pech gehabt, weil Intel keine aktualisierte Firmware für die Platine auslieferte. Das sorgte für viel Unmut bei den Käufern, da vorab mit einer Kompatibilität geworben worden war.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Der Core 2 Duo erscheintDer Wechsel zu DDR4 erfolgt 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 23,99€
  2. 31,99€
  3. 16,99€

Fun 09. Nov 2018

Ja, erst schwelgt man in Erinnerung an die P4 und dann Core2 Zeiten. Und dann realisiert...

NeoCronos 08. Nov 2018

Was ist das denn für eine bescheuerte Antwort? Es geht um die Präsentation der Ivy Bridge...

Profi_in_allem 07. Nov 2018

So war es schon beim K5, eine gute CPU aber der erste Release hatte einen Fehler. Erst...

Qbit42 06. Nov 2018

Ist wirklich ein super Prozessor! Habe ihn damals bei einem Bekannten verbaut (auch...

Silberfan 06. Nov 2018

Der AMD Threadripper mit 32 Kernen ind 64 Threads wirds richten und er ist noch mit...


Folgen Sie uns
       


Core i7-1185G7 (Tiger Lake) im Test: Gut gebrüllt, Intel
Core i7-1185G7 (Tiger Lake) im Test
Gut gebrüllt, Intel

Dank vier äußerst schneller CPU-Kerne und überraschend flotter iGPU gibt Tiger Lake verglichen zu AMDs Ryzen 4000 eine gute Figur ab.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Tiger Lake Überblick zu Intels 11th-Gen-Laptops
  2. Project Athena 2.0 Evo-Ultrabooks gibt es nur mit Windows 10
  3. Ultrabook-Chip Das kann Intels Tiger Lake

Burnout im IT-Job: Mit den Haien schwimmen
Burnout im IT-Job
Mit den Haien schwimmen

Unter Druck bricht ein Webentwickler zusammen - zerrieben von zu eng getakteten Projekten. Obwohl die IT-Branche psychische Belastungen als Problem erkannt hat, lässt sie Beschäftigte oft allein.
Eine Reportage von Miriam Binner


    Geforce RTX 3080 im Test: Doppelte Leistung zum gleichen Preis
    Geforce RTX 3080 im Test
    Doppelte Leistung zum gleichen Preis

    Nvidia hat mit der Geforce RTX 3080 die (Raytracing)-Grafikkarte abgeliefert, wie sie sich viele schon vor zwei Jahren erhofft hatten.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Nvidia Ampere Roadmap zeigt Geforce RTX 3080 mit 20 GByte
    2. Nvidia zur Geforce RTX 3080 "Unser bester und frustrierendster Launch"
    3. Geforce RTX 3080 Wir legen die Karten offen

      •  /