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14-nm-Knappheit: Intel soll Atom-Chips bei der TSMC fertigen lassen

Nachdem Intel bereits einige Mainboard-Chipsätze beim weltgrößten Auftragsfertiger TSMC herstellen lässt, sollen nun auch Atom-Prozessoren ausgelagert worden sein. Hintergrund ist die 14-nm-Knappheit, da Intel mit 10 nm Probleme hat.
/ Marc Sauter
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Wafer mit älteren Pineview-Atoms (Bild: Intel)
Wafer mit älteren Pineview-Atoms Bild: Intel

Intel hat angeblich der TSMC den Auftrag erteilt, die Atom-Chips vom taiwanischen Auftragsfertiger produzieren zu lassen. Das berichtet der Branchen-Dienst Digitimes unter Berufung auf Quellen in der Zuliefererkette. So möchte Intel die derzeitige 14-nm-Knappheit in den eigenen Fabs umgehen und sich auf teure Core- sowie Xeon- Prozessoren konzentrieren.

Bisher lässt Intel einige FPGAs der Altera-Tochter beim weltgrößten Auftragsfertiger vom Band laufen, um mehr Raum für höherklassige Ableger wie CPUs oder aber wie Chipsätze wie den B360 oder den Z390 zu schaffen. Schon vor einigen Jahren kooperierte Intel bei Atom-Chips der Sofia-Reihe und bei einigen LTE-Modems wie dem XMM 7480 und dem XMM 7360 mit der TSMC, eine Rückkehr wäre ergo nicht allzu überraschend.

Intel Core i9-9900K – Test
Intel Core i9-9900K – Test (02:18)

Wie gehabt ist das Problem, dass Intel eigentlich längst Prozessoren im 10-nm-Verfahren fertigen wollte, aber noch bei 14 nm festhängt und daher zu wenig Kapazitäten aufseiten der Fabs und der Test-Sites hat. Erst zum Weihnachtsgeschäft 2019 erwartet der Hersteller eine 10-nm-Generation, denn bisher wird nur ein einziger Chip mit dem neuen Node hergestellt, der Core i3-8121U (Cannon Lake U) mit 15 Watt und zwei CPU-Kernen sowie abgeschalteter Grafikeinheit.

Neben CPUs und Chipsätzen für den Eigenbedarf stellt Intel noch Modems primär für Apple und FPGAs für die Altera-Tochter in 14 nm her, was die überlastete Fertigungskapazität erklärt. Intel erwartet laut Industriequellen durch das Outsourcing an die TSMC eine Entlastung, die sich im ersten Quartal 2019 bemerkbar machen soll.


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