14-Nanometer-CPUs: Kommt Intels Broadwell noch später?
Erst im vierten Quartal des Jahres 2014 soll Intel die ersten Prozessoren mit Broadwell-Architektur ausliefern, die allgemeine Verfügbarkeit soll erst Anfang 2015 gegeben sein. Dies berichtet Digitimes(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf namentlich nicht genannte Zulieferer aus der taiwanischen Hardwarebranche.
Demnach sollen zuerst die besonders sparsamen und vor allem für Ultrabooks vorgesehenen Chips mit einem Y und U in der Modellnummer erscheinen, alle anderen Modelle – also auch solche für Desktop-PCs – sollen erst 2015 vorgestellt werden. Diese Angaben decken sich mit früheren inoffiziellen Roadmaps von Intel, denen zufolge das Unternehmen 2014 vor allem noch auf die Haswell-CPUs setzt, die als Serie Core-i-4000 vermarktet werden.
Bereits im Oktober 2013 hatte Intel bestätigt , dass Broadwell nicht mehr 2013 auf den Markt kommt. Nur wenige Wochen davor hatte der Chiphersteller auf seiner Konferenz IDF die ersten 14-Nanometer-CPUs noch für 2013 angekündigt und auch erste Muster der Bausteine gezeigt. Vor kurzem bekräftigte aber Intel-Chef Brian Krzanich, dass Broadwell 2014 auf den Markt kommen soll.
Dabei nannte Krzanich aber nur die zweite Hälfte des Jahres 2014 als ungefähren Termin und legte sich nicht genauer fest. Das ist auch jetzt noch die einzige offizielle Angabe, wie Intel Deutschland Golem.de auf Anfrage sagte. Somit können sowohl Digitimes als auch Intel richtigliegen: Wenn Intels direkte Kunden, die PC-Hersteller, zumindest noch einige Geräte mit Broadwell für das Jahresendgeschäft liefern können, ist das Versprechen von Brian Krzanich eingelöst.
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