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Nintendos Maskottchen Mario
Nintendos Maskottchen Mario (Bild: Yuya Shino/Reuters)

125 Jahre Nintendo: Zum Geburtstag mehr Mut

Nintendos Maskottchen Mario
Nintendos Maskottchen Mario (Bild: Yuya Shino/Reuters)

Zu lange hat sich Nintendo auf Gelegenheitsspieler konzentriert - und sie viel zu gut bedient. Ohne die Core-Gamer als Zielgruppe bleibt das Unternehmen weit hinter seinen Möglichkeiten zurück.
Von Berenike Kampmann

Nintendo ist keine schlechte oder erfolglose Firma: Was sie macht, macht sie in der Regel hervorragend. Und doch ist Nintendo an seinem 125. Geburtstag kein Paradies für Core-Gamer mehr. Nintendos Hardwareverkäufe bleiben hinter den Erwartungen zurück, weshalb die WiiU von vielen Drittherstellern vernachlässigt oder gar aussortiert wird. Es fehlt die nötige Hardwarebasis, um sie bei der Entwicklung neuer Spiele zu berücksichtigen. Das durch den Release im Winter 2012 gewonnene Jahr Vorsprung der WiiU vor der Konkurrenz von Microsoft und Sony verstrich nahezu ereignislos. Das Potenzial des Second-Screen-Features des WiiU-Controllers ist bisher weitgehend unausgeschöpft geblieben. Es ist schon fast tragisch, dass ein Unternehmen mit einem so hohen kreativen Potenzial wie Nintendo seine finanziellen Erfolgschancen momentan offenbar überhaupt nicht auszuschöpfen vermag.

Doch ein Wunder ist das nicht: Wer sich in weiten Teilen eine Kundschaft zulegt, die mit einer Handvoll Titeln der Vorgängergeneration gut bedient ist, die Performance-Freunde der Konkurrenz überlässt und seine treuen Fans in spielerischer Hinsicht nur in sehr übersichtlichen Dosen füttert, bekommt ein gewaltiges Problem. Doch jetzt will Nintendo die treuen Fans zurückgewinnen. Denn die Casual Gamer bringen keine Umsätze mehr: Sie sind einfach zu zufrieden.

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  • Seit März 2013 verkauft Nintendo seine Wii Mini in Deutschland. Die Version ist eine auf einen niedrigeren Preis getrimmte Wii-Variante. (Bild: Nintendo)
  • Nintendo setzt bei seiner aktuellen Konsole Wii-U nicht auf teure High-End-Hardware, sondern auf ein  Bedienungskonzept mit einem  eigens für die Konsole hergestellten Controller mit Display. (Bild: Golem.de)
  • Mit seinem Gamecube-Nachfolger Wii wollte Nintendo aus dem Rahmen fallen: Statt Leistung war das Besondere die Bewegungssteuerung. (Bild: Nintendo.de)
  • Nintendo hat das Balance Board zusammen mit Wii Fit verkauft. Mit dem Eingabegerät kann der Spieler Figuren steuern. (Bild: Nintendo.de)
Seit März 2013 verkauft Nintendo seine Wii Mini in Deutschland. Die Version ist eine auf einen niedrigeren Preis getrimmte Wii-Variante. (Bild: Nintendo)

Die Core-Gamer überzeugte Nintendo früher vor allem mit Qualität, als das SNES (Super Nintendo Entertainment System) noch Grafik lieferte, die State of the Art war, Square-Enix noch Square und Enix war und Final Fantasy exklusiv für Marios Mutterkonzern erschien. Kenner schätzten die "Secret of"-Serie, Chrono Trigger, Earthbound ("Mother" in Japan) und Lufia. Aber auch jenseits von Rollenspielen lässt sich die Liste der Toptitel beliebig verlängern.

Der Konzern aus Kyoto lieferte mit hervorragenden Eigenproduktionen und großartiger Third-Party-Unterstützung sowie einigen Exklusivdeals mit talentierten Entwicklerteams viele erfolgreiche Spiele für seine Konsolen ab. Wer die 80er und 90er Jahre nicht erlebt hat, hat in spielerischer Hinsicht eine Menge verpasst.

Die einen vernachlässigt, die anderen zu gut bedient 

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EynLinuxMarc 27. Sep 2014

Naja was spielt man meistens auf Konsolen GTA artige /Baller/Taktik Baller /RPG was hat...

mnementh 24. Sep 2014

Keine Ahnung, aber das allein zeigt deutlich dass dies eben keine Story aus den 90ern...

Garius 24. Sep 2014

Wirtschafltich: Flop. Aus Sicht des Spielers: Voller Erfolg. Ghostbusters 3 kommt auch...

Siltas 24. Sep 2014

Tja, da habe ich ganz andere Erfahrungen. Meine Erfahrungen ist, dass bei einem normalen...

mnementh 24. Sep 2014

Hat er doch gesagt:



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