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Nintendos Maskottchen Mario
Nintendos Maskottchen Mario (Bild: Yuya Shino/Reuters)

Wo bleibt die Strategie?

Mit den fehlenden Spieleknallern des ersten Wii-U-Jahres und dem deutlichen Leistungsunterschied zu den Konkurrenzprodukten von Sony und Microsoft hat Nintendo es sich unnötig schwer gemacht. Einerseits war es sicherlich eine kluge Entscheidung, sich nicht auf den Performance-Auseinandersetzung als Dritter im Bunde einzulassen. Dann stellt sich allerdings die Frage nach der passenden Strategie. Software sells Hardware ist ein ungeschriebenes Gesetz der Videospielbranche.

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Zwar hat Nintendo gute Titel - die Zelda-Serie, Pikmin, Donkey Kong und natürlich das Mario-Universum -, aber um die Fanbase zu vergrößern, muss das Unternehmen die Schlagzahl erhöhen und wirklich neue Spiele präsentieren. Ein "richtiges" neues Zelda wurde zwar dieses Jahr endlich angekündigt, Smash Brothers kommt bald und Bayonetta erscheint WiiU-exklusiv - aber für ein Jahr ohne Next-Gen-Konkurrenz und für fast zwei Jahre auf dem Markt ist das zu wenig.

Auch Mario-Erfinder Shigeru Miyamoto scheint dies zu erkennen und geht im Gespräch mit dem britischen Edge-Magazin auf Distanz zum vielumworbenen Casual-Lager: Er spricht von Spielern, die Games nur passiv konsumierten und kein gesteigertes Interesse daran hätten, spielerische Hürden zu überwinden. Es klingt, als wolle Nintendo endlich die Core-Gamer zurückhaben.

Anfangen könnte das Unternehmen mit der Abschaffung des Region-Locks. Für emanzipierte Spieler der heutigen Zeit, die das verfügbare Spieleangebot nicht mehr rein passiv konsumieren, sondern sich über ihre spielerischen Bedürfnisse im Klaren sind, wirken solche Beschränkungen wie anachronistische Relikte vergangener Videospieltage. Gerade im Bereich der Japano-Rollenspiele, die sich in ihrer Heimat großer Beliebtheit erfreuen und über erstklassige Genrevertreter verfügen, liegt noch viel ungenutztes Potential für den europäischen Markt. Nicht zu Unrecht haben sich Sony und Microsoft von ihren Regionsbeschränkungen getrennt, um ihren Spielern das Sofware-Angebot anderer Länder zugänglich zu machen.

Will jedoch Nintendo wirklich eine neue Ära einleiten, muss es den Mut beweisen, sich abseits der bekannten Franchise-Pfade zu bewegen. Link, Mario und Konsorten sind zwar liebgewonnene Absatzgaranten, die dank sehr inspirierter Umsetzungen nach wie vor ihren Charme versprühen. Doch langsam ist es an der Zeit für neue Sympathieträger, die der nächsten Spielergeneration genauso viele schöne Momente bescheren.

 Die einen vernachlässigt, die anderen zu gut bedient

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EynLinuxMarc 27. Sep 2014

Naja was spielt man meistens auf Konsolen GTA artige /Baller/Taktik Baller /RPG was hat...

mnementh 24. Sep 2014

Keine Ahnung, aber das allein zeigt deutlich dass dies eben keine Story aus den 90ern...

Garius 24. Sep 2014

Wirtschafltich: Flop. Aus Sicht des Spielers: Voller Erfolg. Ghostbusters 3 kommt auch...

Siltas 24. Sep 2014

Tja, da habe ich ganz andere Erfahrungen. Meine Erfahrungen ist, dass bei einem normalen...

mnementh 24. Sep 2014

Hat er doch gesagt:



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