Xe-Grafik, PCIe Gen4, USB 3.2 Gen2

Abseits von Cypress Cove integriert Rocket Lake noch eine Xe-LP-Grafikeinheit mit 32 Ausführungseinheiten. Die iGPU beherrscht INT8 (genauer DP4A) mit doppelter INT16- respektive vierfacher FP32-Rate, was wichtig für maschinelles Lernen - hier Inferencing - ist. Die Grafik integriert überdies eine Hardware-Beschleunigung für 4K60-AV1- und 4K60-12-Bit-H.265-Decoding, auch gibt es zumindest natives HDMI 2.0b.

Stellenmarkt
  1. IT Software Developer w/m/d
    e1 Business Solutions GmbH, Graz
  2. Applikationsspezialist / Applications Development Engineer*
    SCHOTT Technical Glass Solution GmbH, Jena
Detailsuche

Rocket Lake läuft in den bisherigen Sockel-LGA-1200-Platinen, allerdings mit einer wichtigen Einschränkung: Einzig die PCH-H-Chips, also Z490 und H470, werden unterstützt - nicht aber die PCH-V-Ableger. Damit sind der populäre B460 und der günstige H410 außen vor, weil es diesen laut Intel an den Signalen für die Architektur mangelt.

Daher verwundert es wenig, dass es neue Chips gibt - Z590, H570, B560 und H510. Alle unterstützen nur PCIe Gen3, zumindest Z590 und H570 sind aber per DMI-x8- statt x4-Link an den Prozessor angebunden. Außer beim H510 wird erstmals USB 3.2 Gen2x2 (20 GBit/s) geboten, was die Datenrate zu USB 3.2 Gen2 auf 2,5 GByte/s verdoppelt.

  • Intel vermarktet Rocket Lake S als 11th Gen (Bild: Intel)
  • RKL-S hat acht Kerne, eine Xe-iGPU mit 32 EUs und 20 PCIe Gen4 Lanes. (Bild: Intel)
  • Die 500er-Chipsätze weisen natives USB 3.2 Gen2 auf. (Bild: Intel)
  • Core i9-11900K vs Core i9-10900K (Bild: Intel)
  • Core i9-11900K vs Ryzen 9 5900X (Bild: Intel)
  • Core i9-11900K vs Ryzen 9 5900X (Bild: Intel)
  • Spefikationen von Rocket Lake S als i9/i7 (Bild: Intel)
  • Spefikationen von Rocket Lake S als i5 (Bild: Intel)
  • Spefikationen von Comet Lake S Refresh (Bild: Intel)
  • Rocket Lake S (Bild: Intel)
Core i9-11900K vs Ryzen 9 5900X (Bild: Intel)

Rocket Lake selbst beherrscht PCIe Gen4, konkret gibt es 20 Lanes - 16 für die Grafikkarte(n) und 4 für eine NVMe-SSD. Bei der Speicherunterstützung geht Intel den Schritt von DDR4-2933 hin zu DDR4-3200, die volle Geschwindigkeit erhält offiziell aber nur der Core i9-11900K(F). Hintergrund sind die beiden Gear-Modi, welche Intel mit Ice Lake eingeführt hat: Bei Gear1 läuft der Speichercontroller mit vollem Takt, bei Gear2 mit halbem. Bei DDR4-2933 schalten alle Rocket Lake in den Gear1-Betrieb.

Golem Akademie
  1. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    13.–17. Dezember 2021, virtuell
  2. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    10.–14. Januar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Gear2 ist jedoch keineswegs irrelevant, denn ein 1:2-Verhältnis hilft bei der RAM-Übertaktung, weil die Frequenz des Speichercontrollers nicht mehr limitiert. Bisher war RAM-Overclocking den Z-Mainboards vorbehalten, mit Rocket Lake öffnet Intel dieses auch für H570 und H560. Der CPU-Multiplikator hingegen kann weiterhin nicht verändert werden, hier bleibt nur der Griff zu einer teureren Z590-/Z490-Platine.

Intel-Prozessoren

Hinsichtlich der Leistungsaufnahme (Power Limit) gibt es zwischen Comet Lake und Rocket Lake keine wesentlichen Unterschiede: Das dauerhafte PL1 liegt bei 125 Watt, das kurzfristige PL2 bei 251 Watt für bis zu 56 Sekunden. In der Praxis spielt allerdings das EWMA (Exponentially Weighted Moving Average) eine Rolle - sofern die verwendete Platine nicht ohnehin alle Limits ignoriert und der Prozessor ungedrosselt läuft.

Intels eigenen Benchmarks zufolge ist der achtkernige Core i9-11900K als Topmodell in Anwendungen und Spielen ein paar Prozent flotter als der 12-kernige Ryzen 9 5900X. Die verwendete Software wie Microsoft Office 365 profitiert allerdings nicht von so vielen Cores, das gilt auch für die meisten Games. Intel verkauft Rocket Lake ab dem 30. März 2021 - wir werden bis dahin testen, wie gut sich die Prozessoren schlagen.

Nachtrag vom 18. März 2021, 16:00 Uhr

Intel hat kurzfristig doch noch den Adaptive Boost angekündigt: Der Core i9-11900K und der Core i9-11900KF können so alle Kerne dauerhaft mit 5,1 GHz statt 4,8 GHz laufen lassen, sofern das Power Limit (PL1) entsprechend eingestellt ist. Laut Intel handelt es sich nicht um Overclocking, da die CPUs innerhalb ihrer Spezifikationen betrieben werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
  • Der Core i9-11900K und der Core i9-11900KF können alle Kerne mit 5,1 GHz laufen lassen. (Bild: Intel)
Der Core i9-11900K und der Core i9-11900KF können alle Kerne mit 5,1 GHz laufen lassen. (Bild: Intel)
 11th Gen Core: Das kann Intels Rocket Lake
  1.  
  2. 1
  3. 2


schnedan 21. Mär 2021

AMD ZenX: mehr interne Ressourcen + Fertigungstechnologie = bessere Leistung Apple M1...

Trollversteher 19. Mär 2021

In den allermeisten Fällen tut es auch locker einer der größeren Ryzen 3 Modelle aus der...

ms (Golem.de) 18. Mär 2021

Wir haben den Mac Mini da, ich schau mal was geht.

floxiii 18. Mär 2021

Das ist bei AMD nicht anders. So ist z.B. der 5500U ein Zen2, der 5600U ein Zen3.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Fire TV Stick 4K Max im Test
Amazons bisher bester Streaming-Stick

Viel Streaming-Leistung für wenig Geld - das liefert der neue Fire TV Stick 4K Max. Es ist ganz klar Amazons bisher bester Streaming-Stick.
Ein Test von Ingo Pakalski

Fire TV Stick 4K Max im Test: Amazons bisher bester Streaming-Stick
Artikel
  1. Telekom-Internet-Booster: Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus
    Telekom-Internet-Booster
    Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus

    Die Telekom beginnt mit 5G DSL. Dafür wird im Haushalt eine Außenantenne benötigt.

  2. Pulsar Fusion: Mit Plastikmüll-Treibstoff in den Weltraum
    Pulsar Fusion
    Mit Plastikmüll-Treibstoff in den Weltraum

    Das Raumfahrt-Start-up Pulsar Fusion hat einen hybriden Treibstoff aus Plastikmüll entworfen. Die ersten Testzündungen waren erfolgreich.

  3. Steam: Landwirtschafts-Simulator 22 schlägt Battlefield 2042
    Steam
    Landwirtschafts-Simulator 22 schlägt Battlefield 2042

    Bessere Wertung, höhere Verkaufszahlen und mehr Multiplayer: Auf Steam gewinnt Landwirtschafts-Simulator 22 haushoch gegen Battlefield 2042.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Heute ist Cyber Monday • AMD Ryzen 7 5800X 348€ • Nur noch heute bis 50% auf Amazon-Geräte • 3 für 2: Star Wars & Marvel • Bis 50% auf beyerdynamic + Gratis-Kopfhörer • Cyber Monday bei MM/Saturn (u. a. Xiaomi 11 Lite 5G 299€) • Alternate (u. a. be quiet CPU-Kühler 29,99€) [Werbung]
    •  /