Alte Firmware, neue Firmware

Weil Intel seine Partner die 500er-Platinen schon im Februar 2021 hat veröffentlichen lassen, habe viele davon noch eine Firmware-Version von Januar. Eigentlich hätte Rocket Lake bereits Mitte des Monats erscheinen sollen, Intel hat den Termin aber schlussendlich um zwei Wochen auf den 30. März verschoben.

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Alleine für das von uns verwendete Asus ROG Maximus XIII Hero gab es ausgehend von v0232 bis v0704 sechs (!) Firmware-Updates, welche die Leistung der Prozessoren erhöht haben. Insbesondere die Bandbreite und die Latenz des Arbeitsspeichers war laut Intel bei den frühen Versionen deutlich niedriger.

Es folgten mehrere Microcode-Updates und Performance/RAM-Optimierungen, wie aus den Release-Notes der jeweiligen UEFI-Updates hervorgeht. Beides lässt sich per AIDA64 aufzeigen, auch werden Spiele im mittleren einstelligen Prozentbereich beschleunigt. Zum finalen Testen geeignete Firmware erschien teils erst vor einer Woche, da Intel noch einen neuen Turbo eingebaut hat.

  • Intels Rocket Lake im Gruppenbild (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Core i9-11900K, Core i7-11700K, Core i5-11600K (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Rocket Lake im Überblick (Bild: Intel)
  • Sunny Cove wurde mit 10 nm und Ice Lake U eingeführt. (Bild: Intel)
  • Plattform-Diagramm von Rocket Lake (Bild: Intel)
  • Die Xe-LP-Grafikeinheit unterstützt AV1-Decoding. (Bild: Intel)
  • Rocket Lake läuft nur in Z490- und H470- sowie in 500er-Boards. (Bild: Intel)
  • Abseits des H510 gibt es 20 CPU-Lanes und USB 3.2 Gen2x2. (Bild: Intel)
  • Z590 und H470 unterstützen einen x8-Link zum Prozessor. (Bild: Intel)
  • PCIe Gen4 x4 für eine NVMe-SSD klappt wie erwartet. (Bild: Golem.de)
  • Gear1 statt Gear2 verringert die RAM-Latenz, was wichtig für Spiele ist. (Bild: Golem.de)
  • Der Adaptive Boost steigert die Taktraten auf bis zu 5,3 GHz für alle Kerne. (Bild: Intel)
  • Neuere Firmware-Versionen verbessern Bandbreite und RAM-Latenz. (Bild: Golem.de)
  • Empfohlene Power-Limits für Comet Lake und Rocket Lake  (Bild: Intel)
  • MSI fragt nach PL1/PL2, legt aber nach zehn Sekunden volle 255 Watt an. (Bild: Golem.de)
  • Asus' ROG Maximus XIII Hero und MSIs B560 Tomahawk WiFi (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Adaptive Boost steigert die Taktraten auf bis zu 5,3 GHz für alle Kerne. (Bild: Intel)

Dieser sogenannte Adaptive Boost bleibt den beiden Topmodellen vorbehalten, also Core i9-11900K sowie Core i9-11900KF, und steigert die Frequenzen auf allen Kernen deutlich: Inklusive Thermal Velocity Boost sieht Intel bis zu 4,8 GHz vor - mit dem Adaptive Boost sind es bis zu 5,1 GHz. Wie bei AMDs Precision Boost arbeitet der Adaptive Boost dynamisch abhängig von Limits wie dem Power-Budget oder der Stromstärke, die Temperaturgrenze liegt bei 100 Grad.

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Und damit sind wir auch schon wieder bei der Leistungsaufnahme: Intel spezifiziert für die schnellen Modelle erneut ein langfristiges Limit von 125 Watt (PL1) und einen TAU-Wert von bis zu 56 Sekunden für bis zu 251 Watt (PL2). Die 5,1 GHz des Adaptive Boost sind mit 125 Watt nicht zu erreichen, weshalb praktisch alle Partner diese von Intel genannten Limits bei ihren Z590- und B560-Platinen überschreiten.

Per Countdown zu 255 Watt

Asus' ROG Maximus XIII Hero lässt beim ersten Booten per Knopfdruck die Wahl zwischen den Intel-Spezifikationen oder aber einem Modus mit offenen Power-Limits: Die Platine setzt die PL1/PL2-Grenze direkt auf 4.096 Watt, der Adaptive Boost ist wie von Intel vorgesehen nicht von Haus aus gesetzt, sondern muss manuell aktiviert werden.

  • Intels Rocket Lake im Gruppenbild (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Core i9-11900K, Core i7-11700K, Core i5-11600K (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Rocket Lake im Überblick (Bild: Intel)
  • Sunny Cove wurde mit 10 nm und Ice Lake U eingeführt. (Bild: Intel)
  • Plattform-Diagramm von Rocket Lake (Bild: Intel)
  • Die Xe-LP-Grafikeinheit unterstützt AV1-Decoding. (Bild: Intel)
  • Rocket Lake läuft nur in Z490- und H470- sowie in 500er-Boards. (Bild: Intel)
  • Abseits des H510 gibt es 20 CPU-Lanes und USB 3.2 Gen2x2. (Bild: Intel)
  • Z590 und H470 unterstützen einen x8-Link zum Prozessor. (Bild: Intel)
  • PCIe Gen4 x4 für eine NVMe-SSD klappt wie erwartet. (Bild: Golem.de)
  • Gear1 statt Gear2 verringert die RAM-Latenz, was wichtig für Spiele ist. (Bild: Golem.de)
  • Der Adaptive Boost steigert die Taktraten auf bis zu 5,3 GHz für alle Kerne. (Bild: Intel)
  • Neuere Firmware-Versionen verbessern Bandbreite und RAM-Latenz. (Bild: Golem.de)
  • Empfohlene Power-Limits für Comet Lake und Rocket Lake  (Bild: Intel)
  • MSI fragt nach PL1/PL2, legt aber nach zehn Sekunden volle 255 Watt an. (Bild: Golem.de)
  • Asus' ROG Maximus XIII Hero und MSIs B560 Tomahawk WiFi (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
MSI fragt nach PL1/PL2, legt aber nach zehn Sekunden volle 255 Watt an. (Bild: Golem.de)

MSIs MAG B560 Tomahawk WiFi blendet ebenfalls ein Auswahlmenü ein, basierend auf der verwendeten Kühlung: Entweder 125 Watt für den Intel Boxed oder aber gleich 255 Watt für eine Turm- oder eine Wasserkühlung. Perfiderweise tickt unten rechts ein Countdown, nach zehn Sekunden wird automatisch das 255-Watt-Preset übernommen.

Für den Core i9-11900K mit Adaptive Boost und AVX(2)- oder AVX-512-Code reicht das nicht aus: Wir haben im y-Cruncher bis zu 321 Watt gemessen, in Blender pendelt sich der Prozessor bei 275 Watt ein. Spiele wie Total War Troy, das acht Kerne auslastet, provozieren 185 Watt in unserer Benchmark-Sequenz. Folgerichtig haben wir den Core i9-11900K mit offenem Power-Limit und mit Intels 125/251-Watt-Spezifikation geprüft.

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 PCIe Gen4 auch für bisherige Boards(K)eine Rakete in Spielen 
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CPUs von Intel, Comet-Lake - von PCGH getestet

ProduktnameIntel Core i9-10900KIntel Core i9-10850KIntel Core i7-10700KIntel Core i9-10900Intel Core i5-10400FIntel Core i5-10600K
HerstellerIntelIntelIntelIntelIntelIntel
Weitere Daten anzeigen ...
Leistung**88,8 %/58,5 %88,5 %/58,6 %83,6 %/47,6 %87,0 %/42,7 %72,0 %/31,6 %75,3 %/35,6 %
Stromverbrauch66/86/58 Watt65/86/59 Watt10/66/65/71 Watt58/65/53 Watt30/35/28 Watt43/54/39 Watt
Kerne10c/20t10c/20t8c/16t10c/20t6c/12t,6c/12t
GrafikComet Lake GT2Comet Lake GT2Comet Lake GT2Comet Lake GT2-Comet Lake GT2
Basistakt3,7 GHz + Turbo3,6 GHz (4,8-5,2 GHz)3,8 GHz + Turbo2,8 GHz (4,3-5,2 GHz)2,9 GHz (4-4,3 GHz)4,1 GHz (4,5-4,8 GHz)
Prozess14 nm14 nm14 nm14 nm14 nm14 nm
RAM (max.)2× DDR4-29332× DDR4-29332× DDR4-29332× DDR4-29332× DDR4-26662× DDR4-2666
Sockel120012001200120012001200
Vorteile
  • Gute Spieleleistung
  • Gefühlt gleich schnell wie 10900K
  • Offener Multiplikator
  • besseres P/L-Verhältnis als 10900K
  • 9900K-Leistung
  • In Spielen sehr schnell
  • Sehr effizient
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Nachteile
  • Nur PCIe 3.0
  • Nur PCI-E 3.0
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  • Kein offener Multiplikator
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  • Gegenüber 10700K ineffizient
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DarioBerlin 07. Apr 2021

Mein Ideapad 5 mit dem Ryzen 4800U läuft leider auch nur bedingt rund. Allerdings denke...

freddx12 31. Mär 2021

Hab letztens 150 euro für nen 10600kf bezahlt, also bei 10th gen Preisen sogar brandneu...

ms (Golem.de) 30. Mär 2021

Weil die IP von Tiger Lake bzw Xe LP zu alt ist.

Denni 30. Mär 2021

Mehr als 2*16GB 3600 macht preislich auch wenig Sinn, von daher kann ich der...

ms (Golem.de) 30. Mär 2021

Siehe Tabelle, eingetragen ist der offiziell unterstützte Gear1-Takt.



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