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116 Störfälle erfasst: Hohe Millionenkosten durch Drohnen an deutschen Flughäfen

Drohnensichtungen haben den Flugverkehr im Jahr 2025 stark beeinträchtigt. Vorfälle in Frankfurt und München trieben die Kosten hoch.
/ Friedhelm Greis
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Nach Drohnensichtungen mussten Passagiere im Münchner Flughafen übernachten. (Bild: Michaela Stache/AFP/Getty Images)
Nach Drohnensichtungen mussten Passagiere im Münchner Flughafen übernachten. Bild: Michaela Stache/AFP/Getty Images

Im Jahr 2025 sind 116 Störfälle mit Drohnen an 25 Flughäfen in Deutschland erfasst worden. Das hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nach der Auswertung eines Datensatzes des Luftfahrt-Bundesamts mit 226 gemeldeten Drohnenereignissen mitgeteilt. Der geschätzte betriebswirtschaftliche Schaden liegt bei mindestens 60 Millionen Euro, wie es in der Mitteilung vom 8. Juni 2026 heißt(öffnet im neuen Fenster).

Unter Einbeziehung zusätzlicher Netzwerkeffekte erhöhe sich die Schadenssumme auf 160 Millionen Euro. Das betreffe beispielsweise Verspätungen oder Annullierungen.

Besonders gravierend waren demnach mehrtägige Einschränkungen im Oktober 2025 am Flughafen München sowie ein größerer Vorfall im Juli 2025 am Flughafen Frankfurt. "Beide Ereignisse zählen zu den bislang größten Störfällen durch unautorisierte Drohnen im deutschen Luftverkehr", schreibt das DLR. Die Auswirkungen unautorisierter Drohnenflüge reichten von Verzögerungen und Warteschleifen über Umleitungen bis hin zu partiellen oder vollständigen Betriebseinstellungen.

Dem DLR zufolge gewinnt die Entwicklung geeigneter Detektions- und Abwehrverfahren wegen der zunehmenden Zahl von Drohnenvorfällen an Bedeutung: "Eine besondere Herausforderung ist die Vielfalt der Drohnen, die Störungen auslösen können, sowie die Unterschiedlichkeit der Umgebungen, die zukünftig geschützt werden sollen".


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