Zum Hauptinhalt Zur Navigation

11,8 Millionen US-Dollar: Pebble übertrifft Kickstarter-Rekord

Die neue Smartwatch Pebble Time hat nach nur drei Tagen die Bestmarke der ersten Uhr geschlagen und bereits Zusagen von 11,8 Millionen US-Dollar auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter erzielt. Dabei war nur eine halbe Million für die Serienfertigung nötig.
/ Andreas Donath
9 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Pebble Time (Bild: Pebble)
Pebble Time Bild: Pebble

Die Pebble Time ist das dritte Modell der Firma Pebble, die nach den ersten beiden Modellen mit Monochrom-Display nun eine Smartwatch mit einem farbigen, optional beleuchtbaren E-Ink-Display ausgerüstet hat. Wie bei der ersten Uhr wird die farbige Pebble über Kickstarter finanziert. Das gehört zur Firmentradition, auch wenn das Unternehmen mittlerweile mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigt und über 15 Millionen US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) aus einer Finanzierungsrunde verfügt.

Pebble Time - Trailer (Kickstarter)
Pebble Time - Trailer (Kickstarter) (03:52)

Bei der ersten Pebble konnten 10,3 Millionen US-Dollar über Kickstarter eingesammelt werden - wohlgemerkt über die gesamte Laufzeit der Kampagne. Bei der Pebble Time sind es schon jetzt rund 11,8 Millionen US-Dollar, obwohl erst fünf Tage vergangen sind, und die Finanzierungsrunde noch bis zum 28. März 2015 läuft.

Der Vertrieb über Kickstarter ist laut The Verge(öffnet im neuen Fenster) auch günstig. Kickstarter nimmt nur fünf Prozent Provision, der Zahlungsdienstleister noch einmal zwischen drei und fünf Prozent der Summe. Würden die Uhren über den Einzelhandel mit dazwischen geschaltetem Großhandel vertrieben, fiele Pebbles Marge deutlich geringer aus.

Die Uhr soll im Gegensatz zu den Modellen der Konkurrenz eine Akkulaufzeit von einer Woche aufweisen - genau wie die Monochrom-Modelle des Herstellers. Allerdings kann das Display nur 64 Farben anzeigen.

Die Pebble Time(öffnet im neuen Fenster) kostet bei Kickstarter 180 US-Dollar. Im Laden sollen 200 US-Dollar fällig sein. Die Uhr wird international ausgeliefert, die ersten Modelle im Mai 2015.


Relevante Themen