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Diese neuen Funktionen bietet der WH-1000XX

Mit dem WH-1000XM6 integrierte Sony einen Kino-Hörmodus. Beim neuen Modell sind noch ein Musik- und ein Gaming-Modus dazugekommen. In allen Fällen geht es darum, einen voluminöseren und räumlichen Klang zu liefern, was jeweils an die drei genannten Einsatzszenarien angepasst wurde. Für diese Neuerung hat der Neuling eine eigene Taste erhalten, um diese Modi unkompliziert aktivieren zu können.

Zudem wurde die DSEE-Variante Ultimate in den Kopfhörer eingebaut; beim WH-1000XM6 ist es DSEE Extreme. Die Ultimate-Variante soll bessere Ergebnisse beim Upscaling von komprimierter Musik liefern und die Klangqualität verbessern.

Als weitere Neuerung entdeckten wir in der Sony-App einen zuschaltbaren Akkuschonmodus, den es bei anderen Sony-Kopfhörern nicht gibt. Dann wird der Akku nicht vollgeladen, um die Lebensdauer des Akkus zu verlängern. Beim WH-1000XX wird kein Ladekabel mehr mitgeliefert.

Sony hat viel vom WH-1000XM6 übernommen

Beim Testen verhielt sich der WH-1000XX in fast allen Bereichen exakt so wie der WH-1000XM6. Lediglich bei der ANC-Leistung weist Sony selbst darauf hin, dass Kunden mit dem Wunsch nach maximaler ANC-Leistung lieber zum WH-1000XM6 greifen sollten. Das können wir bestätigen: Überraschenderweise schneidet der WH-1000XX bei der ANC-Leistung sogar schwächer ab als der WH-1000XM4.

Wer ANC nur benutzt, um Musik auch in lauten Umgebungen nicht lauter stellen zu müssen, wird den Unterschied nicht bemerken. Aber wer den neuen Sony-Kopfhörer nutzen möchte, um in lauter Umgebung etwa konzentrierter arbeiten zu können, wird das schlechter können als mit dem WH-1000XM4. Vor allem bei der Unterdrückung von Gesprächen in der Umgebung schneidet der WH-1000XX deutlich schlechter ab als die anderen ANC-Spitzenkopfhörer von Sony.

Auf die Bose-Sonderfunktion Active Sense müssen wir auch bei der Sony-Neuvorstellung verzichten. Diese Funktion macht den Transparenzmodus im täglichen Einsatz sinnvoller nutzbar und schont das Gehör.

Der Klang des WH-1000XX

Als weiteren Unterschied verspricht Sony eine leichte Verbesserung beim Klang – davon konnten wir jedoch nichts bemerken. Wir haben den WH-1000XX gegen den Px8 S2 von Bowers & Wilkins antreten lassen, der klanglich zum Spitzenfeld zählt.

Auffällig sind der angenehm tiefe Bass, die druckvollen, harten Mitten sowie die knackigen Höhen des Px8 S2, die wir so mit dem WH-1000XX nicht erleben. Zudem liefert die Klangbühne mehr Räumlichkeit, es gibt mehr Details und die einzelnen Instrumente werden noch klarer getrennt. Dabei liefert der Px8 S2 mehr Klarheit und spielt noch dynamischer als die Sony-Konkurrenz auf, die klanglich deutlich wärmer abgestimmt ist.

Die beiden Sony-Kopfhörer klingen nicht schlecht, aber sie erreichen eben nicht das Niveau der Spitzenklasse, auch wenn das neue Modell preislich dort angesiedelt ist.

Der neue Sony-Kopfhörer beherrscht noch immer keine USB-C-Wiedergabe. Wenn also Musik per Kabel gehört werden soll, geht das nur über die Klinkenbuchse.

Ein spezieller Chip mit der Bezeichnung V3 steuert die neuen Hörmodi des WH-1000XX.


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