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1000Base-T1-Ethernet: NXP kauft Ethernet-Spezialisten Omniphy

NXP Semiconductors hat seit der gescheiterten Übernahme durch Qualcomm ein paar Milliarden US-Dollar übrig. Erstes Einkaufsziel ist Omniphy, ein Spezialist für schnelle Datenverbindungen in Autos.

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Vernetzung von Omniphy
Vernetzung von Omniphy (Bild: Omniphy)

NXP Semiconductors hat Omniphy übernommen, einen Anbieter von Ethernet-Subsystem-Technologien für automobile Anwendungen. Das gab der niederländische Chipkonzern bekannt. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. Omniphy ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Hauptsitz im kalifornischen San Jose.

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Omniphy hat damit begonnen, 1000BASE-T1-Ethernet für die Automobilbranche zu nutzen. Mit der Übernahme will sich NXP eine Schlüsselposition in dem Markt verschaffen.

Omniphy arbeitet seit der Gründung vor sechs Jahren im Bereich des 100BASE-T1- und 1000BASE-T1-Standards. Omniphys IP-Interface-Schnittstelle und Kommunikationstechnologie sollen zusammen mit NXPs Automotive-Angebot PHY-Designs mit 1,25 bis 28 GBit/s und 10-, 100- und 1000BASE-T1-Ethernet abdecken.

Ritesh Saraf, Chef von Omniphy, sagte: "Durch die Kombination beider Teams und Technologien werden wir den Einsatz von Ethernet in Fahrzeugen beschleunigen."

Wie NXP Semiconductors 2 Milliarden US-Dollar geschenkt bekam

Der Handelskrieg zwischen den USA und China hatte den Kauf von NXP durch Qualcomm für 44 Milliarden US-Dollar verhindert. Es wäre eine der größten Übernahmen in der modernen Wirtschaftsgeschichte gewesen. Wie der Chiphersteller im Juli 2018 erklärte, wird Qualcomm River Holdings eine Kündigungsgebühr in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar an NXP zahlen.

Die ehemalige Philips-Halbleitersparte NXP ist vor allem für ihre drahtlos arbeitenden Chip-Produkte bekannt. Die Chips kommen etwa als Mifare oder SmartNX in zahlreichen Zugangssystemen zum Einsatz und werden vom modernen Nahverkehr als Fahrausweise in Form einer Karte eingesetzt. Auch Personalausweise setzen auf NXP-Technik. Das Unternehmen ist außerdem stark im NFC-Markt tätig und ermöglicht in Smartphones das Simulieren von drahtlosen Zahlungssystemen.

ARM-Prozessoren und Produkte für den Automobilmarkt gehören ebenfalls zu den Angeboten. NXP übernahm 2015 den US-Konkurrenten Freescale für zwölf Milliarden US-Dollar.



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M.P. 06. Sep 2018

In Fernost gibt es keine Chipfirmen, die am Weltmarkt erfolgreich sind?

maxule 06. Sep 2018

Bug heißt übersetzt auch Wanze? Hm..., geh' doch zu Intel!


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