Abo
  • Services:
Anzeige
Techniker an einem Kabelverzweiger der Deutschen Telekom
Techniker an einem Kabelverzweiger der Deutschen Telekom (Bild: Mattes)

Vectoring VDSL mit 100 MBit/s dürfte ab 2014 kommen

Nach der Zustimmung der EU hat die Bundesnetzagentur ihre finale Freigabe zum Vectoring erteilt. Jetzt sollten die Netzbetreiber sich beeilen, fordert Behördenchef Homann. Insider erwarten einen Start eher ab 2014.

Anzeige

Die Deutsche Telekom und andere Betreiber sollen zügig Vectoring einsetzen. Die Regulierungsbehörde hat am Abend des 29. August 2013 ihre endgültige Entscheidung für die Einführung der Technologie im Netz der Deutschen Telekom bekanntgegeben. Anfang Juli 2013 hatte die Behörde der EU-Kommission einen Entwurf vorgelegt, dem zugestimmt wurde. "Dieses Verfahren ist nun abgeschlossen", teilte die Bundesnetzagentur mit. Insider erwarten einen Start eher ab 2014 als 2013. Die Telekom werde in der kommenden Woche eine Ankündigung zum Vectoring-Ausbau machen, erklärte das Unternehmen Golem.de.

"Es liegt jetzt an allen investitionswilligen Unternehmen, die sich daraus ergebenden Chancen für den Aus- und Aufbau von modernen TK-Netzen, insbesondere auch in ländlichen Gebieten, zu nutzen und den für unser Land wichtigen Breitbandausbau gemeinsam zügig voranzutreiben", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Durch Vectoring sollen VDSL-Nutzer eine Datenübertragungsrate von 100 MBit/s bekommen. Bisher ist VDSL maximal mit 50 MBit/s verfügbar. Beim Upload verspricht Vectoring bis zu 40 MBit/s.

Die Telekom hatte Ende vergangenen Jahres bei der Bundesnetzagentur beantragt, die Zugangsmöglichkeiten für Wettbewerber zur letzten Meile an den Kabelverzweiger (KVz) einzuschränken, um Vectoring in ihrem Netz einsetzen zu können. Technisch ist beim VDSL2-Vectoring das Entbündeln der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) am Kabelverzweiger nicht mehr möglich. Doch dies ist durch die anderen Netzbetreiber verhindert worden.

Aufgrund der Entscheidung der Bundesnetzagentur muss die Telekom ihren Konkurrenten auch künftig grundsätzlich den Zugang zur TAL am KVz gewähren. Die Telekom kann den Zugang zur "letzten Meile" am KVz aber unter besonderen Bedingungen verweigern, damit sie selbst oder ein anderes Unternehmen dort Vectoring einsetzen kann. "Alle Marktakteure können daher auf der Grundlage des Vorschlags auch in Zukunft KVz mit Glasfaser erschließen und Vectoring nutzen. Sie müssen dann jedoch im Rahmen eines offenen Netzzugangs ein angemessenes Bitstromprodukt anbieten - dies betrifft sowohl die Telekom als auch die Wettbewerber", erklärte die Bundesnetzagentur. Die Telekom müsse nun unverzüglich ihre Verträge für den Zugang zur "letzten Meile" ändern.

Wann Vectoring tatsächlich verfügbar sein wird, ist unklar. Breko-Präsident Ralf Kleint erklärte am 21. August 2013 Vectoring-fähige Endgeräte seien noch nicht marktreif.


eye home zur Startseite
Drag_and_Drop 31. Aug 2013

Naja so auch nicht ganz richtig. Vetoring bietet auf gleicher strecke viel stabilere...

Fairy Tail 30. Aug 2013

Schreibt ja auch keiner cM oder kG. ;)

arcenion 30. Aug 2013

an golem Jetzt sollen die Netzbetreiber sich beeilen, fordern Behördenchef Homann. Jetzt...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. AKDB, München
  2. Robert Bosch GmbH, Plochingen
  3. OPITZ CONSULTING Deutschland GmbH, verschiedene Standorte
  4. ETAS GmbH & Co. KG, Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 49,99€
  2. (u. a. Far Cry Primal Digital Apex Edition 22,99€, Total War: WARHAMMER 16,99€ und Total War...
  3. 9,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  2. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  3. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  4. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  5. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  6. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut

  7. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  8. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  9. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  10. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Energieversorgung: Windparks sind schlechter gesichert als E-Mail-Konten
Energieversorgung
Windparks sind schlechter gesichert als E-Mail-Konten
  1. Optimierungsprogramm Ccleaner-Malware sollte wohl Techkonzerne ausspionieren
  2. Messenger Wire-Server steht komplett unter Open-Source-Lizenz
  3. Apache Struts Monate alte Sicherheitslücke führte zu Equifax-Hack

Anki Cozmo im Test: Katze gegen Roboter
Anki Cozmo im Test
Katze gegen Roboter
  1. Die Woche im Video Apple, Autos und ein grinsender Affe
  2. Anki Cozmo ausprobiert Niedlicher Programmieren lernen und spielen

Edge Computing: Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
Edge Computing
Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  1. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger
  2. DDoS 30.000 Telnet-Zugänge für IoT-Geräte veröffentlicht
  3. Deutsche Telekom Narrowband-IoT-Servicepakete ab 200 Euro

  1. Re: Wie sicher sind solche Qi-Spulen vor Attacken?

    TrudleR | 23:51

  2. Re: wie kommt ihr darauf, dass QI bei anderen...

    TrudleR | 23:36

  3. Akku. Standbyzeit

    AnDieLatte | 23:30

  4. Re: Typich das Veralten der Massen

    AnDieLatte | 23:26

  5. Re: hmmm

    AllDayPiano | 23:21


  1. 15:37

  2. 15:08

  3. 14:28

  4. 13:28

  5. 11:03

  6. 09:03

  7. 17:43

  8. 17:25


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel