10 US-Dollar pro Monat: Apple soll Abodienst für Zeitschriften planen
Apple verhandelt laut einem Bericht des Wall Street Journals(öffnet im neuen Fenster) (Bezahlschranke) mit wichtigen Verlegern aktuell über einen Abodienst. Nutzer sollen für eine Flatrate von ungefähr 10 US-Dollar pro Monat Nachrichten bekannter Zeitungen und Zeitschriften erhalten. Die Anbieter sollen dem Bericht zufolge 50 Prozent ihres Umsatzes an Apple abgeben müssen. Das wäre mehr, als App-Anbieter für den Verkauf über Apples App Store zahlen müssen. Laut WSJ lehnen die Verleger diese hohe Provision ab.
Der Abodienst soll über die in iOS integrierte News-App auf dem iPhone, iPad und Mac angeboten werden.
Laut dem Bericht des WSJ(öffnet im neuen Fenster) haben wichtige Anbieter wie die New York Times und die Washington Post dem Plan wegen Apples Bedingungen noch nicht zugestimmt. Der Konzern will den Verlegern wie bei allen anderen Apple-Produkten keinen Zugriff auf Abonnentendaten wie Kreditkarteninformationen oder E-Mail-Adressen gewähren.
Apple scheint auch zu überlegen, ob anstelle eines separaten Abos für Zeitschriften eine Integration des Nachrichtenangebots in ein Paket mit selbst produzierten Fernsehserien sowie dem iCloud-Angebot möglich wäre. Über einen möglichen Preis gibt es noch keine Spekulationen. Er könnte aufgrund des möglichen Leistungsumfangs aber höher liegen als der von Amazon Prime oder Netflix.
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Apple erwarb im März 2018 mit Texture einen Anbieter für Printmagazinabonnements, der sein Angebot online verfügbar macht. Für eine monatliche Flatrate bekommen Nutzer Zugriff auf die Magazine. Apple bietet in den USA mit Apple News zudem bereits ein kostenloses, kuratiertes Angebot aus Onlinenachrichten an.
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