Zehn Milliarden US-Dollar: Apple-Zulieferer Foxconn plant Werk in den USA

Apple-Zulieferer Foxconn will für zehn Milliarden US-Dollar ein Werk für Fernsehdisplays in den USA errichten. Die Investition wurde von US-Präsident Donald Trump zusammen mit Foxconn-Chef Terry Gou im Weißen Haus angekündigt. Trump betonte, dass die Verhandlungen noch liefen.(öffnet im neuen Fenster)
Am 25. Juli hatte Trump in einem Interview mit dem Wall Street Journal gesagt, Apple wolle drei Fabriken den USA bauen(öffnet im neuen Fenster) . Da Apple seine Produkte von Auftragsfertigern herstellen lässt und keine Fernseher produziert, ist es möglich, dass Trump sich damit nicht auf die jetzt verkündeten Foxconn-Pläne bezog. Neue Arbeitsplätze waren ein Hauptthema in Trumps Wahlkampf.
Im Foxconn-Werk in Wisconsin sollen zu Beginn 3.000 Arbeitsplätze entstehen, weitere sollen folgen. Möglich wären bis zu 13.000 Arbeitsplätze, heißt es aus dem Weißen Haus. Die Displays werden für die Foxconn-Beteiligung Sharp hergestellt. Das Werk soll 2020 seinen Betrieb aufnehmen.