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Das iPhone beim damaligen Verkaufsstart
Das iPhone beim damaligen Verkaufsstart (Bild: Michael Nagle/Getty Images)

Wettbewerb unter Druck und ein erfolgreicher Konkurrent

Nokia und der Blackberry-Hersteller RIM hatten sich lange Zeit dagegen gesträubt, Smartphones mit Touchscreen auf den Markt zu bringen. Hier setzte der iPhone-Erfolg die Hersteller aber erheblich unter Druck. Sowohl Nokia als auch RIM überarbeiteten als Reaktion auf das iPhone ihre Betriebssysteme, damit sie über einen Touchscreen bedient werden können. Beiden Ansätzen war deutlich anzumerken, dass die Fingerbedienung nachträglich implementiert wurde. Die Steuerung war zu kompliziert und inkonsistent, die betreffenden Geräte verkauften sich nicht gut, der Erfolg blieb aus.

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RIM wollte alles mit Blackberry 10 besser machen und bei Nokia sollte der Wechsel auf Microsofts Windows Phone 7 die Umkehr bringen. Beides darf als gescheitert angesehen werden. Eine Erfolgsgeschichte hingegen ist in dieser Hinsicht die von Google.

  • Die folgenden Fotos stammen aus unserem damaligen Test. Beim Packungsdesign war Apple von Anfang an schlicht. (Foto: Golem.de)
  • Die Packung beinhaltete zumindest das wichtigste Zubehör. (Foto: Golem.de)
  • Ein Novum damals: Unsere Webseite im alten Design ... (Foto: Golem.de)
  • ... wurde korrekt dargestellt. Damals hatten wir für solche Fälle unter anderem wap.golem.de bespielt. (Foto: Golem.de)
  • Ein großer Akku passte nicht in das Gerät. (Foto: Golem.de)
  • Der Bildschirm war für damalige Verhältnisse gut und ließ sich vor allem flüssig bedienen. (Foto: Golem.de)
  • Heute alles andere als elegant: die Aufteilung der Rückseite zwecks besserer Funkverbindungen. Unten war das Antennencover. (Foto: Golem.de)
  • Steve Jobs stellte damals das iPhone noch vor. (Bild: Apple)
  • Das Apple-Logo war sehr präsent. Nur geleuchtet hat es damals nicht. (Bild: Apple)
  • In der ersten Version des Betriebssystems war die Anzahl der Apps noch übersichtlich. (Bild: Apple)
  • Die Wischgeste wurde später in vielen rechtlichen Streitigkeiten wichtig. (Bild: Apple)
  • Mittlerweile hat selbst Apple den alten Slider verworfen. (Bild: Apple)
  • Die Anzahl der Tasten war im Vergleich zu damaligen Smartphones sehr gering. (Bild: Apple)
  • Heutzutage würde bei einem Original-iPhone der Platz nicht einmal mehr für die Standard-Apps reichen. (Bild: Apple)
Steve Jobs stellte damals das iPhone noch vor. (Bild: Apple)

Googles Antwort auf das iPhone

Google stellte ein Jahr nach dem iPhone mit dem G1 ein erstes Smartphone mit seinem Betriebssystem Android vor, das zusammen mit HTC entwickelt worden war. Es hatte eine Hardwaretastatur und war ebenfalls mit einem kapazitiven Touchscreen versehen und hatte auch die Sensoren, die Apple mit dem iPhone eingeführt hatte. Damals war Google ein Niemand auf dem Smartphone-Markt - aber wie auch bei Apple war das die Chance von Google - beide konnten bei null anfangen.

Dabei zahlte sich Samsungs bisherige Taktik aus: Das Unternehmen baute Smartphones mit allen am Markt verfügbaren Betriebssystemen, also mit Palm OS, Symbian und Windows CE, und hatte mit Bada ein eigenes System. Samsung griff auch bei Android zu und brachte ein Jahr nach dem G1 das erste Android-Smartphone auf den deutschen Markt. Das erste Galaxy-S-Modell kam bereits anderthalb Jahre nach dem G1 nach Deutschland. Damals war nicht absehbar, dass damit der Grundstein einer der erfolgreichsten Smartphone-Modellreihen überhaupt gelegt wurde.

Ein weiterer Unterschied war der Zugriff auf Apps. Gleich das erste Android-Gerät kam mit vorinstalliertem Android Market - so hieß der Play Store anfangs. Während iPhone-Käufer zunächst auf die Installation von Apps verzichten mussten, hatten Android-Käufer diese Funktion gleich von Anfang an dabei.

Unterschiede beim Bedienungskonzept

Das grundlegende Bedienungskonzept von iOS und Android war vergleichsweise ähnlich, im Detail gab es dann aber doch so manche Unterschiede. Auf dem iOS-Startbildschirm wurden alle Apps angezeigt, Anwender konnten Standard-Apps nicht löschen. Und wenn eine zusätzlich installierte App vorhanden war, wurde sie auch gleich deinstalliert. Das war bei Android anders.

Android unterschied zwischen dem Startbildschirm und einer Übersicht über alle installierten Apps. Dadurch konnten Nutzer frei entscheiden, welche Apps auf dem Startbildschirm angezeigt werden sollten. In der entsprechenden Übersicht waren dann alle Apps zu finden. Damit hatten es Android-Nutzer leichter, Ordnung auf dem Gerät zu halten. Weder iOS noch Android kannten damals die Möglichkeit, Apps in Ordner zu sortieren.

 Apps - ein altes Konzept neu erfundenInnovationen bleiben aus 

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lottikarotti 03. Jul 2017

Ich habe das 6S in Spacegrau, nutze es aber ausschließlich mit einer Ledertasche...

ArcherV 02. Jul 2017

Schöner Rest-Sonntag noch!

Sergeij2000 02. Jul 2017

Äh - nein. Andrew Hsus Multitouch-Patente stammen aus dem Jahr 2001 (zumindest sind in...

jeudi 01. Jul 2017

Liebe(r) techster, vielen Dank für diesen ausgewogenen Beitrag. Ihr Beitrag trifft den...

rumme 01. Jul 2017

Zitat: "... Vom iPhone-Hersteller wird zum zehnten Jubiläum viel erwartet. Im Herbst 2017...



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