10.000 Euro: Renault plant günstige Elektroautos und sieht Diesel am Ende

Renault-Chef Thierry Bolloré erwartet in etwa fünf Jahren Elektroautos, die so günstig wie die derzeit preiswertesten Verbrennerfahrzeuge sind. Den Diesel sieht er hingegen am Ende.

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Renault Zoe
Renault Zoe (Bild: Renault)

Thierry Bolloré ist Chef von Renault - einem Unternehmen, das einen hohen Dieselanteil hat -, sieht aber dennoch keine Zukunft für diese Motorart und setzt auf Elektroautos und Hybridfahrzeuge. Bis 2024 könne es von Renault ein Elektroauto für 10.000 Euro geben, teilte er in einem Interview mit dem Handelsblatt mit.

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So ein Fahrzeug sei nicht nur erforderlich, damit sich mehr Menschen Elektroautos kaufen könnten, sondern auch im Bereich der Shared Mobility. In diesem Segment ist Renault zum Beispiel in Spanien derzeit mit dem Renault Zoe aktiv - nach eigenen Angaben sogar profitabel. Dennoch wolle Renault nichts überstürzen, weil weiterhin Profite mit den Autos erzielt werden müssten - und dazu müsse die Entwicklung noch weiter voranschreiten.

Doch schon jetzt hat Renault Deutschlands meistverkauftes Elektroauto im Sortiment. Im ersten Halbjahr wurden 5.551 Renault Zoe zugelassen, was im Jahresvergleich einem Zuwachs von 106 Prozent entspricht. Nach Angaben von Renault hat der Fünftürer in Deutschland einen Marktanteil von 17,9 Prozent bei den Elektroautos. Renault hat auch noch andere Elektroautos im Programm, doch davon wurden wesentlich weniger verkauft. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2019 6.295 rein elektrisch betriebene Fahrzeuge (Twizy, Zoe, Kangoo Z.E. und Master Z.E.) verkauft.

Die Dieseltechnik sieht Bolloré nur noch bei Langstreckenfahrzeugen und Nutzfahrzeugen als sinnvoll an. Noch vor wenigen Jahren hatte Renault einen Dieselanteil von über 50 Prozent in Europa. Gesetzliche Anforderungen und die öffentliche Debatte hätten dem Diesel aber ein Ende bereitet, meint der Manager.

Auf der IAA in Frankfurt wurden nun neue Plugin-Hybride vorgestellt, darunter ein Captur und ein Clio. Mit diesen können die Kunden auch in Städte einfahren, wenn diese für reine Verbrenner gesperrt würden, so der Renault-Chef.

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Terence01 15. Sep 2019

Man muss bedenken dass man einen TESLA schon bald für ca. 40.000 Euro bekommen wird. Dies...

Riemen 14. Sep 2019

Klar kann man die Batterie kaufen. Das macht aber so gut wie keiner. Also ist der Markt...

E-Narr 13. Sep 2019

Warum sollte das so sein? Alles eine Frage von Angebot und Nachfrage.

lestard 13. Sep 2019

Nicht jeder hat die Möglichkeit aber doch relativ viele. In Deutschland wohnen ja doch...

E-Narr 13. Sep 2019

Was spielt das für eine Rolle? Es wurde nach einer "Familienkutsche" für 10.000 Euro...


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