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Tag der Arbeit:
Ist streiken in der agilen IT-Branche noch zeitgemäß?

Mit roten Gewerkschaftsfahnen am 1. Mai auf die Straße zu gehen, passt auf den ersten Blick nicht zur modernen IT-Branche. Doch angemessene Gehälter und gute Arbeitsbedingungen schon.
/ Achim Sawall
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Telekom-Beschäftigte beim Streik (Bild: Verdi / Screenshot: Golem.de)
Telekom-Beschäftigte beim Streik Bild: Verdi / Screenshot: Golem.de

Im ruhigen Deutschland wird im Jahr 2024 wieder gestreikt und viel demonstriert. Hunderttausende Gewerkschafter traten bisher für mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen in den Ausstand, Millionen sind bei den Protesten gegen Rechtsextremismus und die AfD auf die Straße gegangen. Die Jugendumweltbewegung schließt sich mit der Gewerkschaft Verdi zu gemeinsamen Aktionen zusammen.

Streiken gilt als ein demokratisches Recht. Doch ist es in der hoch innovativen IT-Branche mit wertebasiertem Auftreten, OKR, agilem Management, flachen Hierarchien, Teambuilding und recht gut bezahlten Experten überhaupt noch zeitgemäß zu kämpfen? Gerade bei ITlern, die oft keine Lust auf Gewerkschaftsbürokratie und deren Sprechblasen haben und sich stark mit ihrem Job identifizieren, wo sie über weite Strecken auch selbstbestimmt arbeiten können.

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