Abo
  • Services:

1 GBit/s: Nokia und KDDI testen neuen Mobilfunk für Megacities

Nokia hat gezeigt, dass neue Mobilfunktechnik in der dichtestbesiedelten Region der Welt das Videostreaming absichern kann. Im Test wurde eine Abdeckung von einem Wohnblock erreicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Logo des Mobilfunkbetreibers
Das Logo des Mobilfunkbetreibers (Bild: Stringer/Reuters)

Nokia und der japanische Telekommunikationsanbieter KDDI haben im Rahmen ihrer 5G-Kooperation einen erfolgreichen Test durchgeführt. Das gab der finnische Mobilfunkausrüster am 12. Mai 2017 bekannt. Dabei wurden künftige Anforderungen an 5G-Netze und Konnektivität mit sehr hohen Datenübertragungsraten simuliert. Der Versuch fand zwischen einem Forschungsgebäude von KDDI und einem rund 100 Meter entfernten Wohnblock in Tokio statt. Erreicht wurden im 28-GHz-Band Geschwindigkeiten von mehr als 1 GBit pro Sekunde innerhalb des Wohnblocks.

Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

KDDI ist eines der führenden japanischen Telekommunikationsunternehmen, das Festnetz- und Mobilfunk betreibt.

Nokia wollte damit zeigen, wie die 5G-Technologie in Wohnblöcken eingesetzt werden kann, um die Nachfrage nach drahtlosen Diensten wie zum Beispiel Videostreaming in Megastädten wie Tokio zu bedienen. Der Großraum Tokio ist die am dichtesten besiedelte Region der Welt.

Bei dem Test sorgte die Basisstation Nokia Airscale - die Teil des 5G-First-Pakets von Nokia ist - für die Netzabdeckung und Konnektivität zum Wohnblock. Die Plattform Nokia AirFrame ermöglichte Cloud-RAN und die Übertragung von Streamingdaten.

Der neue Mobilfunkstandard 5G kommt bis zum Jahr 2020 und soll 10 GBit/s, bei einigen Anwendungen sogar 20 GBit/s, eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als 1 Millisekunde und hohe Verfügbarkeit ermöglichen. Weltweit sollen 100 Milliarden mobilfunkfähige Geräte gleichzeitig ansprechbar werden. 5G soll künftig auch die Übertragung in Hochgeschwindigkeitszüge bis 500 km/h und Flugzeuge bis 1.000 km/h ermöglichen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. (-46%) 24,99€
  3. (-82%) 4,44€

Ovaron 15. Mai 2017

Wenn ich 1 km aus der Stadt raus fahre habe ich LTE. Was sagt uns das über die Situation...

RobertBöhm 15. Mai 2017

Ob ich es wohl schaffe mit EDGE meine 5GB aufzubrauchen??...

Ovaron 13. Mai 2017

Nö. Es wurde eine Wohnung in einem Wohnblock mit 1 Gbps versorgt. Nicht mehr, nicht...


Folgen Sie uns
       


Audi Holoride ausprobiert (CES 2019)

Dirk Kunde probiert für Golem.de den Holoride von Audi aus. Gemeinsam mit Marvel-Figuren wie Rocket aus Guardians of the Galaxy sitzt er dafür auf der Rückbank, während es um eine Rennstrecke geht.

Audi Holoride ausprobiert (CES 2019) Video aufrufen
Kaufberatung: Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden
Kaufberatung
Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden

Wer sie einmal benutzt hat, möchte sie nicht mehr missen: sogenannte True Wireless In-Ears. Wir erklären auf Basis unserer Tests, was beim Kauf von Bluetooth-Hörstöpseln beachtet werden sollte.
Von Ingo Pakalski

  1. Nuraphone im Test Kopfhörer mit eingebautem Hörtest und Spitzenklang
  2. Patent angemeldet Dyson soll Kopfhörer mit Luftreiniger planen

WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

Europäische Netzpolitik: Schlimmer geht's immer
Europäische Netzpolitik
Schlimmer geht's immer

Lobbyeinfluss, Endlosdebatten und Blockaden: Die EU hat in den vergangenen Jahren in der Netzpolitik nur wenige gute Ergebnisse erzielt. Nach der Europawahl im Mai gibt es noch viele Herausforderungen für einen digitalen Binnenmarkt.
Eine Analyse von Friedhelm Greis


      •  /