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1 GBit/s: Bundesnetzagentur bereitet Weg für LTE-Advanced und 5G

Durch die Frequenzauktion in diesem Jahr werde LTE Advanced mit 1 GBit/s möglich, erklärt der Bitkom. Die Frequenzen würden auch für den Nachfolgestandard 5G nutzbar sein.
/ Achim Sawall
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Symbolbild: Firmennetz (Bild: Daniel Munoz/Reuters)
Symbolbild: Firmennetz Bild: Daniel Munoz/Reuters

Der Bitkom begrüßt die Entscheidung des Beirats der Bundesnetzagentur, bei der Versteigerung der 700-MHz-Frequenzen die Erlöse in den Ausbau zu investieren. Das gab der Bitkom am 27. Januar 2015 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Damit werde Mobilfunk mit LTE-Advanced mit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde möglich. "In wenigen Jahren könnte dann der als 5G bezeichnete LTE-Nachfolgestandard diese Frequenzen ebenfalls nutzen", so der IT-Branchenverband.

Laut Beschluss der Bundesnetzagentur müssen die Netzbetreiber nach Zuteilung der Frequenzen innerhalb von drei Jahren deutschlandweit 98 Prozent der Haushalte mit mobilem Breitband versorgen. Je Bundesland sollen 97 Prozent abgedeckt werden. Pro Funkzelle ist eine Datenübertragungsrate von 50 MBit/s vorgesehen.

Wichtig sei auch "die flächendeckende Versorgung mit mobilem Internet entlang der Autobahnen und ICE-Trassen", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

Wenn die Präsidentenkammer der Bundesnetzagentur die Auktionsdetails bestätigt, müsse noch die Frequenzverordnung geändert werden, was der Zustimmung des Kabinetts und des Bundesrats bedarf. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann die Auktion im zweiten Quartal 2015 stattfinden. Es geht um die Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen, deren Laufzeit endet, sowie Rundfunkfrequenzen, die durch die Umstellung auf DVB-T2 frei werden.

Durch die Umstellung der Rundfunkausstrahlung werde ab 2017 schrittweise ein zusammenhängendes Frequenzband frei. Die besonders geeigneten Frequenzen im 700-Megahertz-Bereich, auch als die Digitale Dividende 2 bezeichnet, ermöglichen laut Bundesnetzagentur mit relativ wenigen Funkstationen den Netzausbau.

Der Vorsitzende des Beirats, Joachim Pfeiffer (CDU), erklärte(öffnet im neuen Fenster): "Bundesregierung und Länder haben vereinbart, mit den Einnahmen aus der Frequenzauktion Programme und Maßnahmen zu fördern, die den Breitbandausbau mit Glasfasernetzen und frei zugänglichem WLAN voranbringen."


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