1,8 Milliarden US-Dollar: 3D-Druck-Hersteller Stratasys übernimmt Desktop Metal

Stratasys kauft Desktop Metal in einer Aktientransaktion, die das kombinierte Unternehmen mit 1,8 Milliarden US-Dollar bewertet.

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3D-Druck wird immer spezialisierter.
3D-Druck wird immer spezialisierter. (Bild: Stratasys)

Die 3D-Druck-Hersteller Stratasys und Desktop Metal fusionieren. Wie die US-Unternehmen am 25. Mai 2023 bekannt gaben, hat die Aktientransaktion ein Volumen von 1,8 Milliarden US-Dollar. Bei der Fusion bekommen die Stratasys-Aktionäre die Mehrheit.

Der Aktionär und 3D-Drucker-Hersteller Nano Dimension hatte seit Monaten versucht, Stratasys zu übernehmen. Um das abzuwehren, erfolgte jetzt der Kauf von Desktop Metal durch Stratasys. Stratasys und Desktop Metal werden nach eigenen Angaben im Jahr 2025 voraussichtlich einen Umsatz von 1,1 Milliarden US-Dollar erwirtschaften.

Gemäß den Bedingungen der Vereinbarung, die von den Vorständen beider Unternehmen genehmigt wurde, erhalten Desktop-Metal-Aktionäre 0,123 Stammaktien von Stratasys für jede Desktop-Metal-Stammaktie der Klasse A. Nach Abschluss der Transaktion, voraussichtlich im vierten Quartal 2023, werden die bestehenden Stratasys-Aktionäre etwa 59 Prozent des kombinierten Unternehmens besitzen und die Desktop-Metal-Aktionäre rund 41 Prozent.

Stratasys ist führend im Polymer-3D-Druck

Stratasys ist ein US-amerikanisch-israelischer Hersteller von 3D-Druckern im Polymerbereich mit Hauptsitzen im US-Bundesstaat Minnesota und in Israel. Desktop Metal mit seiner Firmenzentrale in Burlington im US-Bundesstaat Massachusetts bietet mit seinen Geräten den 3D-Druck von Metallbauteilen an.

Während beide Hersteller ihre Kunden für Teile in kleinen und mittleren Stückzahlen in der Automobile, Luft- und Raumfahrt, Elektronik oder Medizin haben, können private Nutzer die Geräte über 3D-Druck-On-Demand-Plattformen nutzen.

In der 3D-Druckbranche sind Übernahmen häufig. Stratasys kaufte im Juni 2013 Makerbot Industries für 403 Millionen US-Dollar.

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