1.500 Arbeitsplätze verloren: Tabelle zeigt, wer bei Spotify entlassen wurde
Nach den kürzlich erfolgten Massenentlassungen bei Spotify haben betroffene Angestellte damit begonnen, ihre Kontaktdaten in einer öffentlichen Tabelle zu sammeln – und geben damit einen Einblick in die Bereiche, die vom jüngsten Stellenabbau beim schwedischen Musikstreaming-Anbieter am stärksten betroffen sind.
Die auf Google Docs gehostete Liste(öffnet im neuen Fenster) hat zum aktuellen Stand etwas mehr als 500 Einträge und umfasst damit etwa ein Drittel der von der jüngsten Entlassungswelle bei Spotify Betroffenen. Daraus lässt sich auch ablesen, in welchen Bereichen diese zuvor gearbeitet haben. So scheinen beispielsweise viele Softwareingenieure entlassen worden zu sein, auch etwas mehr als ein Dutzend Angestellte in Deutschland.
Bei Massenentlassungen kommt es mittlerweile häufiger vor, dass sich die Betroffenen untereinander selbst organisieren, um schnell einen neuen Arbeitsplatz zu finden – so auch beim Anbieter der Onlineplattform Shopify, die im Mai 2023 rund ein Fünftel der weltweiten Belegschaft entlassen hatte.
Auch damals sammelten betroffene Mitarbeiter in einer öffentlichen Tabelle ihre Kontaktdaten für potenzielle Arbeitgeber: Auf einer eigenen Webseite ließen sich schnell Hunderte Jobprofile von Shopify-Alumni nach Fachbereichen filtern.
Wiederholter Stellenabbau bei Spotify
Spotify strich im Dezember 2023 rund 1.500 Stellen, rund 17 Prozent der gesamten Belegschaft. Erst Anfang des Jahres hatte der Musikstreaming-Anbieter 600 Stellen gestrichen.
Nicht nur Hunderte Softwareentwickler verlassen das Unternehmen, sondern auch hochrangiges Führungspersonal. Am 7. Dezember 2023 kündigte Spotify an(öffnet im neuen Fenster), dass Chief Financial Officer Paul Vogel das Unternehmen im kommenden Jahr verlassen wird.
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