1,5 Milliarden Euro: Bayern schafft Breitbandausbau schneller

Laut Angaben der bayrischen Regierung fließen die Fördergelder schneller, um jede Gemeinde per Glasfaser mit schnellem Internet zu versorgen. Schon 2017 soll der Ausbau abgeschlossen sein.

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Bayerns Finanzminister Söder
Bayerns Finanzminister Söder (Bild: Alexander Klein/AFP/Getty Images)

Der bayrische Finanzminister Markus Söder (CSU) erwartet, dass schnelles Internet schon im Jahr 2017 flächendeckend in Bayern verfügbar sein werde. Über 75 Prozent der Gemeinden seien bereits im Förderprogramm. "Vor allem in Niederbayern und Südostoberbayern sind die Gemeinden fleißig dabei", sagte Söder der Passauer Neuen Presse. "Das Internet ist weiß-blau. Schon 2017 kann jede Gemeinde mit schnellem Internet online sein." Zuvor hatte die Landesregierung das Jahr 2018 als Ziel genannt.

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Kein Bundesland investiere so viel in schnelles Internet wie Bayern, erklärte Söder. Laut Söder sind 1.560 Kommunen im Förderprogramm. Söder: "Bereits 135 Gemeinden haben ihren Förderbescheid mit insgesamt 37,4 Millionen Euro erhalten. Wir wollen, dass jede Gemeinde ihren Anschluss an die Datenautobahn hat."

Vereinfachungen bei den Förderverfahren

Die bayrische Regierung will jede Gemeinde per Glasfaser mit schnellem Internet versorgen. Bis zum Jahr 2018 sollten bis zu 1,5 Milliarden Euro Förderung für die Kommunen bereitstehen. "Bayern will bis 2018 ein flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsnetz schaffen und das modernste Breitband zum Standard machen", hatte das Finanzministerium des Bundeslandes im Januar 2014 mitgeteilt. Das Programm sieht nach Angaben der Staatsregierung zudem "spürbare Vereinfachungen bei den Förderverfahren" vor.

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hatte freies WLAN für alle in Bayern in Aussicht gestellt. Er sagte in Juli 2014, dies sei "eine logische Konsequenz der digitalen Revolution. In den kommenden Jahren werden wir in Bayern alle Teile des Freistaats mit Hochleistungsinternet versorgen."

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