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Leistungsaufnahme und Fazit

Der Energiebedarf beider Adapter schwankt stark mit der Belastung der Netze. Der 1200+ ac mit seinem WLAN-Access-Point braucht dabei stets mehr, auch wenn über die per Browser erreichbare Konfigurationsoberfläche das Funknetz abgeschaltet ist. Ohne WLAN benötigt der 1200+ ac bei aktiver Powerline zwischen 4 und 6 Watt, Letzteres bei Übertragungen per Ethernet-Kabel zu einem Client. Mit WLAN, zwei Clients daran, und einem per Kabel, sind es knapp 8 Watt. Nach 10 Minuten ohne Aktivität schaltet das Gerät in einen Standby-Modus und nimmt dann noch rund 2 Watt auf.

  • Durchsatz beim Kopieren großer Dateien vom NAS, Distanzen als Sichtlinie
  • Durchsatz beim Kopieren großer Dateien vom NAS, Distanzen als Kabellänge
  • Die Devolo-Software zeigt die Link-Geschwindigkeit an. (Screenshot: Golem.de)
  • Vorne der Einspeisepunkt, hinten der Access Point (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Die Filter des Adapters helfen gegen eine alte Bohrmaschine nur wenig. (Grafik: Golem.de)
  • Eine Energiesparlampe (ESL) kostet 30 Prozent Durchsatz. (Grafik: Golem.de)
  • Typischer Verlauf bei Störern im Stromnetz über sieben Minuten (Grafik: Golem.de)
  • Der WLAN-AP (r.) hat zwei schnelle Gigabit-Ports. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • An solchen einzelnen Wandsteckdosen läuft Powerline am besten. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
Vorne der Einspeisepunkt, hinten der Access Point (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
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Der Einspeisepunkt 1200+ schaltet sich ebenso schnell aus, dann liegt seine Leistungsaufnahme unter einem Watt. Bei voller Last mit drei Clients an der Powerline sind es gut 4 Watt, herrscht Ruhe im Netz, sind nur 2 Watt gefordert. Bei solchen Messungen muss man eine Eigenheit der durchgeschleiften Steckdosen beachten: Ein Messgerät in der Wand, darin der Adapter, und am Devolo-Gerät eine Mehrfachsteckdose mit weiteren Verbrauchern ist keine gute Idee. Dann misst man die Leistungsaufnahme aller Verbraucher - die Steckdose im Adapter muss also dafür frei bleiben. Das Aufwachen der Powerline dauert stets drei bis vier Sekunden, wer sofortige Verbindungen per Ethernet gewohnt ist, muss sich umstellen.

Fazit

Bleibt bei WLAN von den MBit-Angaben der Hersteller als Faustregel die Hälfte übrig, so ist es bei Powerline noch immer höchstens ein Viertel. Von den beworbenen 1.200 MBit/s sind also in der Praxis maximal 40 Megabyte pro Sekunde zu erwarten - und auch das nur, wenn die Steckdosen eigene Zuleiter besitzen und sich nahe beieinander befinden. Mit im Mittel über 200 MBit/s ist das Devolo-Kit aber die schnellste Powerline-Verbindung, die wir bisher testen konnten.

Der WLAN-Access-Point ist mit 5-GHz-Netzen per 802.11ac so schnell wie erwartet, erzielt aber keine besonders hohen Reichweiten. Ein Ersatz für einen professionellen AP mit externen Antennen ist er nicht, aber im selben Stockwerk eines Heimnetzes eine sinnvolle Ergänzung. Nur zum Surfen, für Downloads und das Videostreaming kann man eine Internetverbindung mit bis zu 100 MBit/s sowohl per Powerline als auch WLAN mit dem Devolo-Kit ausreizen.

Der größte Vorteil solcher Lösungen ist immer noch die unkomplizierte Installation sowie der Verzicht auf Bohr- und Verlegearbeiten. Diesen Komfort lässt sich Devolo aber sehr gut bezahlen: Das derzeit an die Händler ausgelieferte Kit kostet rund 180 Euro. Dafür gibt es auch einen High-End-Router, der - sofern es nur um WLAN geht - vielleicht auch die Funkschwäche beheben kann.

 ac-WLAN mit 5 GHz und flotter Gigabit-Switch
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adjust-IT 14. Jul 2018

Hat jemand Erfahrung mit https://www.coaxlan.de/? Hier wird ein Mehrkanalmodem...

Mastercontrol 16. Mär 2016

Also ich bin in der EDV tätig und man kann von Glück sagen wenn man mal 10MB/s über das W...

Walfleischesser 27. Dez 2014

Bitte rechne 10x niedriger vor.

nie (Golem.de) 12. Dez 2014

Genau. Wobei das mit den nahen Verbrauchern sich auf die Verbindung der Geräte über das...

Feuerfred 10. Dez 2014

'N Bekannter von mir wohnt auch in einer Maisonettewohnung. Da liegt das Kabel einfach...


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