1,1 Milliarden US-Dollar im Minus: Coinbase fährt Rekordverlust ein

Die Handelsplattform für Kryptowährungen musste auch im letzten Quartal herbe Verluste einstecken - und gibt sich dennoch optimistisch.

Artikel veröffentlicht am , Daniel Ziegener
Ob der Angestellte, dem dieses Laptop gehört, wohl noch bei Coinbase arbeitet?
Ob der Angestellte, dem dieses Laptop gehört, wohl noch bei Coinbase arbeitet? (Bild: Coinbase)

Coinbase hat im zurückliegenden zweiten Quartal des Jahres 2022 einen Verlust von 1,1 Milliarden US-Dollar eingefahren. Es ist das zweite Minusquartal in Folge für die Kryptowährungs-Handelsplattform.

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"Der derzeitige Abschwung kam schnell und heftig", was sich im Verhalten der Kunden widerspiegele, schreibt Coinbase. Entsprechend deutlich schlägt der Rückgang mit den Transaktionsgebühren zu Buche. Das Handelsvolumen lag im zweiten Quartal 2022 bei 217 Milliarden US-Dollar, ein Rückgang von fast 30 Prozent zum Jahresbeginn.

"Abwärtsmärkte sind nicht so schlimm, wie sie scheinen", so Coinbase. Viele Mitbewerber, denen es weniger ernst ist, zögen sich zurück. Schon im Juli 2022 urteilte Coinbase, viele Mitbewerber hätten über den "Rausch des Krypto-Bullenmarktes" ihr Risikomanagement vernachlässigt.

Erst am Dienstag reichte das Berliner Fintech-Start-up Nuri einen Insolvenzantrag ein. Die früher Bitwala benannte Firma bietet unter anderem Kryptowährungsanlagen an. Nuri arbeitete mit dem ebenfalls insolventen Unternehmen Celsius zusammen.

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Coinbase selbst musste mit harten Sparmaßnahmen auf den abgestürzten Kryptomarkt reagieren, die vor allem die Mitarbeiter getroffen haben. Im Juni 2022 entließ Coinbase Hunderte Angestellte. Während der Kryptobooms 2021 sei man selbst zu schnell gewachsen, sagte CEO und Mitgründer Brian Armstrong damals. Im aktuellen Quartalsbericht wird noch die Zahl von 4.977 Angestellten genannt. 18 Prozent dieser Arbeitsplätze sollten abgebaut werden.

Coinbase eröffnet seinen Brief an die Investoren mit einem Mantra, nach dem die Firma arbeite: "Es ist nie so gut, wie es scheint, und es ist nie so schlecht, wie es scheint." Der Markt für Kryptowährungen entwickle sich zyklisch und sei aus jedem Tief in ein neues Rekordhoch zurückgekehrt.

Wie alle Anbieter von Kryptowährungsprodukten war auch Coinbase vom Kurseinbruch im Mai 2022 und dem anhaltenden Kryptowinter betroffen. Inzwischen hält sich der Kurs der wichtigsten Kryptowährung Bitcoin wieder stabil über der Marke von 20.000 US-Dollar, die im Sommer mehrfach unterschritten wurde.

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