1&1: "E-Postbrief ist eine 500-Millionen-Euro Grube"

1&1-Vorstand Jan Oetjen macht sich über den E-Postbrief der Deutschen Post lustig. Dieser sei eine 500-Millionen-Euro-Grube unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Artikel veröffentlicht am ,
Werbung für den E-Post-Brief
Werbung für den E-Post-Brief (Bild: Deutsche Post)

1&1-Vorstand Jan Oetjen hat die Deutsche Post wegen des E-Postbriefs kritisiert. Er sagte Spiegel Online: "Die Post hat sich eine 500-Millionen-Euro-Grube gegraben und erwartet jetzt, dass der Gesetzgeber ihr da einen Weg heraus baut."

Stellenmarkt
  1. IT Application Consultant (m/w/d)
    Oskar Frech GmbH + Co. KG, Schorndorf-Weiler
  2. IT Systemadministrator (m/w/d)
    htp GmbH, Hannover
Detailsuche

Mit dem E-Postbrief sei es nicht gelungen, "in nennenswertem Umfang Endnutzer oder Firmenkunden zu gewinnen." Der E-Postbrief habe "jahrelang unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden".

Die von 1&1 unterstützte De-Mail soll rechtsverbindliche elektronische Nachrichten, einen Identifizierungsdienst und eine gesicherte Onlinedokumentenablage ermöglichen. Das konkurrierende Produkt der Post ist der E-Postbrief.

Post-Vorstandsmitglied Jürgen Gerdes hatte die Ministerpräsidenten der Bundesländer vor "gravierenden Konsequenzen" gewarnt, sollte der Bundesrat Anfang Juni 2013 das E-Government-Gesetz beschließen, das die De-Mail, aber nicht den E-Post-Brief ausdrücklich vorsieht. "Sonstige sichere Verfahren" könnten zum Einsatz kommen, es bestehe aber kein Anspruch darauf.

Golem Akademie
  1. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    7.–8. Februar 2022, Virtuell
  2. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    N.N., Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Post hatte erklärt, selbst kein Anbieter der De-Mail zu werden, weil die Verwendung des Postident-Verfahrens von Datenschützern untersagt wurde. Nach einem Jahr Vorarbeiten verweigerte der Datenschutzbeauftragte das Zertifikat, weil bei Postident nach der Personalausweisnummer und der ausstellenden Behörde gefragt wird, was das De-Mail-Gesetz aber nicht fordert.

Die De-Mail soll der Zeit der kostenfreien E-Mails ein Ende setzen, die für die Deutsche Post und einige deutsche Freemail-Anbieter schon lange ein Problem darstellen. Das hatte der Chaos Computer Club (CCC) zur Anhörung zum elektronischen Rechtsverkehr im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages erklärt. De-Mails kosten je nach Datengröße zwischen 33 und 49 Cent. Der E-Postbrief hat einen Preis von 55 Cent. Drei Standard-De-Mails pro Monat sind bei der Deutschen Telekom inklusive.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Lauri 10. Mai 2014

De-Mail Sicherheit ( Wichtiges Lese) "Bullshit made in Germany - So hosten Sie Ihre De...

posix 02. Jun 2013

Bei Freemail kanns auch genau genommen egal sein, wenn ich via VPN einen Mailaccount...

Komischer_Phreak 01. Jun 2013

Weil's Blödsinn ist und er keinen Plan von Projektmanagement hat in 'nem Laden wie der...

TmoWizard 31. Mai 2013

Lies die passend dazu mal folgenden Artikel von mir durch: http://mikespeier.cwsurf.de...

phade 31. Mai 2013

Die Datenschuetzer haben wieder zugeschlagen und das Postident-Verfahren bei De-Mail...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Naomi "SexyCyborg" Wu
Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig

Naomi Wu wird in der Maker-Szene für ihr Fachwissen geschätzt. Youtube demonetarisiert sie aber wohl wegen ihrer Körperproportionen.

Naomi SexyCyborg Wu: Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig
Artikel
  1. Quartalsbericht: Apples Gewinn stellt alles in den Schatten
    Quartalsbericht
    Apples Gewinn stellt alles in den Schatten

    Apple erwirtschaftet im letzten Quartal des Vorjahres einen Gewinn von 34,6 Milliarden US-Dollar. Und das trotz Chipkrise und weiteren Lieferengpässen.

  2. Coronapandemie: 42,6 Millionen mehr digitale Impfzertifikate als Impfdosen
    Coronapandemie
    42,6 Millionen mehr digitale Impfzertifikate als Impfdosen

    Einem Medienbericht zufolge gibt es eine Lücke zwischen ausgestellten Impfnachweisen und verabreichten Dosen. Diese wird sogar noch größer.

  3. Akamai: Steigende Nachfrage für illegale Kopien von Filmen
    Akamai
    Steigende Nachfrage für illegale Kopien von Filmen

    Durch die vielen neuen Streaming-Dienste ist illegales Filesharing wieder stark im Kommen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RX 6900 XTU 16GB 1.449€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Acer Gaming-Monitor 119,90€ • Logitech Gaming-Headset 75€ • iRobot Saugroboter ab 289,99€ • 1TB SSD PCIe 4.0 128,07€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • GOG New Year Sale: bis zu 90% Rabatt • LG OLED 65 Zoll 1.599€ [Werbung]
    •  /