1.000 Ladezyklen: Feststoffzelle von Quantumscape besteht laut VW Härtetest

Nach 1.000 Ladezyklen noch mehr als 95 Prozent Kapazität: VW ist mit den Eigenschaften der Feststoffzellen von Quantumscape sehr zufrieden.

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Ein Demomodell der Feststoffzelle von Quantumscape
Ein Demomodell der Feststoffzelle von Quantumscape (Bild: Quantumscape)

Der Automobilhersteller VW hat Fortschritte des US-Start-ups Quantumscape bei der Entwicklung einer Feststoffzelle für Fahrzeugakkus bestätigt. Die Feststoffzelle habe "im A-Muster-Test die Anforderungen deutlich übertroffen und mehr als 1.000 Ladezyklen erfolgreich absolviert", teilten VW und die Firmentochter Powerco am 3. Januar 2024 mit. Quantumscape berichtete bereits im Oktober 2023 in einem Aktionärsbrief (PDF) von den Fortschritten.

Der Mitteilung zufolge verfügte die Feststoffbatterie nach den 1.000 Zyklen noch über eine Kapazität von 95 Prozent. "Auch bei anderen Testkriterien wie Schnellladefähigkeit, Sicherheit und Selbstentladung konnte die Zelle die Anforderungen erfüllen", hieß es weiter. Die über mehrere Monate hinweg laufenden Tests seien in den Batterielaboren von Powerco in Salzgitter durchgeführt worden.

Die getestete Feststoffzelle bestehe aus 24 Schichten und entspreche damit bereits der geplanten Serienzelle. "Der nächste Schritt auf dem Weg zur Serienproduktion ist nun die Perfektionierung und Skalierung der Fertigungsprozesse. Die von der Powerco entwickelte Einheitszelle ist grundsätzlich auch für den Einsatz der Feststoffzellentechnologie geeignet", erklärte das Unternehmen.

Powerco sieht "Meilenstein"

Powerco-Chef Frank Blome bezeichnete die Testergebnisse als "Meilenstein auf dem Weg zur Serienfertigung der Feststoffzelle". Am Ende der Entwicklung "könnte eine Batteriezelle stehen, die hohe Reichweiten ermöglicht, superschnell geladen werden kann und praktisch nicht altert". Einen Zeitplan für den Start der Serienfertigung nannte Blome jedoch nicht. VW stieg bereits 2012 bei Quantumscape ein und ist einer der Hauptinvestoren des Start-ups.

  • Die Grafik soll zeigen, dass die Festkörperzellen nach 1.000 Ladezyklen noch 95 Prozent der Kapazität haben.
  • Daneben entwickelt Quantumscape noch einschichtige Zellen, die eher in der Unterhaltungsindustrie Verwendung finden könnten. (Grafik: Quantumscape)
Die Grafik soll zeigen, dass die Festkörperzellen nach 1.000 Ladezyklen noch 95 Prozent der Kapazität haben.

Dem Aktionärsbrief zufolge bezeichnet Quantumscape sein erstes kommerzielles Produktals QSE-5. Die Zelle verwendet ein proprietäres Format, das im Jahr 2022 erstmals in A0-Prototypen demonstriert wurde.

Dieses Format ist eine Mischung aus herkömmlichen Pouch- und prismatischen Zellen, um der Ausdehnung von Lithium während des Ladens und Entladens Rechnung zu tragen. "Wir nennen dieses neuartige Format Flexframe", erklärte Quantumscape.

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MCCornholio 05. Jan 2024

Ich glaube wenn alle anderen das mit einem normalen PKW schaffen, dann solltest Du das...

berritorre 05. Jan 2024

Klar, es ist halt sehr leicht erstmal was rauszuhauen. Man erwischt sich ja selbst gerne...

Lehmroboter 05. Jan 2024

Bei der Renault Zoe gab es bereits (teils eingeschränkt) in der Vergangenheit die...

Ex-NIKB 05. Jan 2024

Kinder. Er war Gaststudent bei Jeff Dahndessen Forschung u.a. von Tesla...



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