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0x10c: Frühe Screenshots aus dem sterbenden All

Markus "Notch" Persson hat erste Bilder aus seinem Weltraumspiel 0x10c veröffentlicht – und bekanntgegeben, dass er sich vom Konzept der "Hard Science-Fiction" verabschiedet hat.
/ Peter Steinlechner
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0x10c (Bild: Mojang)
0x10c Bild: Mojang

Normalerweise veröffentlichen Entwicklerstudios keine Bilder aus einem so frühen Stadium wie die sechs Screenshots, die Markus "Notch" Persson jetzt von seinem Weltraumspiel 0x10c(öffnet im neuen Fenster) ins Netz gestellt hat – denn wirklich schön kann ein Game zu diesem Zeitpunkt gar nicht aussehen. Immerhin wird durch die bislang verfügbaren Dateien deutlich, dass sich das Projekt grafisch vergleichsweise stark an Minecraft orientiert – was Persson per Twitter(öffnet im neuen Fenster) selbst kommentiert: "Die schlechte Nachricht: Es ist schon wieder Minecraft – Nooo!"

Der Programmierer hat außerdem bekanntgegeben, dass er jetzt nicht mehr das Ziel verfolgt, mit 0x10c ein "Hard Science-Fiction"-Spiel zu produzieren – also sehr weitgehend auf glaubwürdige Physik oder korrekte Entfernungen im All zu setzen. Stattdessen stehe nun doch Spaß beim Gameplay im Vordergrund. Ganz grobe Schnitzer möchte er dennoch vermeiden. Per Twitter beschäftigt er sich beispielsweise kurz mit der Frage, wo Schwerkraft in seinem Spiel herkommen könnte: einmal aus Schwerkraftstrahlern, zum anderen aus so etwas wie virtuellen Higgs-Boson-Teilchen – was aber möglicherweise eben nicht physikalisch korrekt sei.

0x10c versetzt den Spieler ins Jahr 281.474.976.712.644 eines sterbenden Paralleluniversums, wo er mit seinem Raumschiff unter anderem als Händler oder Freibeuter eine Karriere aufbauen kann. Die Kontrolle über das Schiff erfolgt laut Persson mittels eines Computersystems, in dessen Kern eine emulierte 16-Bit-CPU steckt. Ein wesentlicher Bestandteil des Spiels soll die Verwaltung der Systeme sein: Jedes der Raumschiffe erzeugt nur eine bestimmte Menge an Energie, die der Kapitän möglichst sinnvoll einsetzen muss. Wer etwa ein Tarnfeld zum Schutz vor Angreifern verwenden möchte, muss möglicherweise alle anderen Rechner an Bord und sogar die Lichter ausschalten.

Ähnlich wie bei Minecraft will Persson die Community möglichst früh in die Entwicklung des Spiels einbinden. Einen Zeitpunkt für erste spielbare Alpha- oder gar Betaversionen nennt er aber noch nicht.


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