0137- und 0180-Nummern: Bundesnetzagentur ordnet Preissenkung für Hotlines an

Die überhöhten Preise für Anrufe aus dem Mobilfunknetz bei den Servicenummern werden abgeschafft. Die Bundesnetzagentur wird aktiv.

Artikel veröffentlicht am ,
Preise sollen angepasst werden.
Preise sollen angepasst werden. (Bild: William Thomas Cain/Getty Images)

Die starken Preisunterschiede zwischen Festnetz und Mobilfunk für Anrufe bei 0137er- und 0180er-Dienstrufnummern werden abgeschafft. Das gab die Bundesnetzagentur am 11. August 2021 bekannt.

Stellenmarkt
  1. (Senior) Expert Development (m/w/d) Backend SAP-Commerce / Hybris
    Fressnapf Holding SE, Düsseldorf
  2. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    Verwaltungsgesellschaft der Akademie zur Förderung der Kommunikation mbH, Stuttgart
Detailsuche

"Die Bundesnetzagentur wird die bisherige Preisdifferenzierung zwischen Festnetz und Mobilfunk beenden", erklärte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Dafür hat die Behörde nun die Fristen festgelegt.

Derzeit kostet ein Anruf einer 0180er-Rufnummer aus dem Festnetz 3,9 Cent pro Minute, aus den Mobilfunknetzen in aller Regel 42 Cent pro Minute.

Zum 1. Dezember 2021 werden 0180er-Nummern und zum 1. April 2022 die 137er Rufnummern angeglichen. Wer solche Dienste anbietet oder dafür wirbt, hat mit der Frist die festgelegten Preise anzugeben. Die Rufnummern dürfen ausschließlich für Servicedienste genutzt werden. "Ab den genannten Terminen werden die bisherigen Preise, die für Anrufe aus dem Festnetz gelten, künftig auch für Mobilfunkanrufe gelten", sagte Michael Reifenberg, Sprecher der Bundesnetzagentur, Golem.de auf Anfrage.

Tolle Technik-Deals und viele weitere Schnäppchen

Überhöhte Preise im Mobilfunknetz seit über zehn Jahren geduldet

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Die Bundesnetzagentur hatte eine öffentliche Anhörung zur geplanten Festlegung für die Servicedienste durchgeführt. Erst durch das neue Telekommunikationsgesetz, das im Dezember 2021 in Kraft tritt (PDF), kann die Regulierungsbehörde solche Preisfestlegungen treffen.

Verbraucherschützer kämpfen seit über zehn Jahren gegen die überhöhten Preise bei Hotlineanrufen aus dem Mobilfunknetz. Seit dem Jahr 2010 dürfen 0180-Servicenummern aus dem Mobilfunknetz nur noch maximal 42 Cent pro Minute kosten. Betreiber verlangten bis dahin oft das Doppelte. "Trotzdem ist das immer noch dreimal so teuer wie der teuerste Anruf einer 0180er-Servicenummer vom Festnetz aus", sagte Evelin Voß von der Verbraucherzentrale Sachsen damals. Der Gesetzgeber habe diese Praktiken viel zu lange geduldet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
600 Millionen Euro
Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
Artikel
  1. Foundation bei Apple TV+: Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt
    Foundation bei Apple TV+
    Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt

    Gegen die Welt von Asimovs Foundation-Trilogie wirkt Game of Thrones überschaubar. Apple hat mit einem enormen Budget eine enorme Science-Fiction-Serie geschaffen.
    Eine Rezension von Peter Osteried

  2. Pakete: DHL-Preiserhöhung könnte Amazon Prime verteuern
    Pakete
    DHL-Preiserhöhung könnte Amazon Prime verteuern

    DHL Paket erhöht die Preise für Geschäftskunden. Das könnte Auswirkungen auf den Preis von Amazon Prime haben.

  3. Security: Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple
    Security
    Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple

    Das Bug-Bounty-Programm von Apple ist vielfach kritisiert worden. Ein Forscher veröffentlicht seine Lücken deshalb nun ohne Patch.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung G7 31,5" WQHD 240Hz 499€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • Dualsense-Ladestation 35,99€ • iPhone 13 erschienen ab 799€ • Sega Discovery Sale bei GP (u. a. Yakuza 0 4,50€) [Werbung]
    •  /