007: James Bond fährt elektrischen Aston Martin
007 alias James Bond soll im 25. Film der Serie 2020 mit einem Elektroauto fahren, berichtet der britische Guardian(öffnet im neuen Fenster). Es ist allerdings kaum nötig, den elektrischen Aston Martin zu bewerben, da nur 155 Exemplare zum Stückpreis von rund 250.000 Pfund (292.000 Euro) gebaut werden.
Der Film, dessen Arbeitstitel Shatterhand lautet, soll 2020 in die Kinos kommen. Das erste Mal fuhr der Agent 1964 im Film Goldfinger einen Aston Martin DB5. Damals wurde James Bond von Sean Connery gespielt.
Beim Rapide E handelt es sich um ein etwa 450 kW starkes Elektroauto (610 PS), das eine Spitzengeschwindigkeit von 250 km/h erreicht. Der Antrieb wurde von Formel-1-Spezialist Williams gebaut. Ursprünglich sollte das Auto 2017 auf den Markt kommen, nun soll es 2019 so weit sein. Das Fahrzeug basiert auf dem Rapide, der mit 12-Zylinder-Benzinmotor seit 2009 gebaut wird. Im Vergleich zum Sechs-Liter-Modell ist zumindest die Motorleistung fast identisch – der Benziner kommt auf 558 PS. Das Drehmoment der E-Variante wird mit 950 Nm angegeben. Der Elektroauto soll von 0 auf 100 km/h in unter vier Sekunden kommen.
Der Aston Martin Rapide E sollen mit einem 800-Volt-Akku fahren. Wie schnell sich der gesamte Akku laden lässt, gab Aston Martin nicht an, nannte aber als Mittelwert, dass bei einer Ladestation mit mehr als 100 kW Leistung mindestens 8 km Reichweite pro Minute nachgeladen werden könnten.
An einem 50-kW-Lader mit 400 Volt soll eine Reichweite von 300 km pro Stunde geladen werden können. Die Akkukapazität liegt bei lediglich 65 kWh. Die Reichweite nach WLTP soll bei etwa 320 km liegen.
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