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0-Projekt: Polestar will keine Bäume als CO2-Ausgleich anpflanzen

Polestar plant bis 2030 ein Auto, das in der gesamten Produktionskette klimaneutral ist. Auf Baumpflanzungen als Ausgleich soll verzichtet werden.
/ Andreas Donath
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Polestar-0-Projekt (Bild: Polestar)
Polestar-0-Projekt Bild: Polestar

Bisher liefen klimaneutrale Produkte meist darauf hinaus, dass als Ausgleich für deren CO2-Verschmutzung irgendwo Bäume gepflanzt werden, doch beim Projekt Polestar 0 soll das nicht mehr so sein. Der Hersteller will Emissionen eliminieren und nicht ausgleichen, heißt es im Jahresbericht des Unternehmens.

CO2-Fußabdruck soll auf 0 reduziert werden

Beim Polestar-0-Projekt(öffnet im neuen Fenster) sollen CO2-Emissionen reduziert werden, indem die Art und Weise, wie Autos hergestellt werden, geändert wird. Polestar will dabei nicht nur seine eigenen Prozesse, sondern auch die von Zulieferern und Händlern mitberücksichtigen.

Polestar-Chef Thomas Ingenlath kritisiert in diesem Zusammenhang Kompensationsmaßnahmen. Wälder würden nur so lange als Kohlenstoffspeicher dienen, wie sie wachsen, aber nicht, wenn sie abgeholzt, durch ein Feuer zerstört oder durch den Klimawandel verändert werden.

"Offsetting ist nicht mehr als eine Ausflucht", so Ingenlath. "Indem wir die Herausforderung annehmen, ein komplett klimaneutrales Auto zu schaffen, zwingen wir uns, über das hinauszugehen, was heute möglich ist. Wir müssen alles infrage stellen, innovativ sein und auf exponentielle Technologien setzen". Wie dieses Ziel erreicht werden soll, teilte Polestar bislang nicht mit.

Das erste reine Elektroauto der Marke, der Polestar 2, verlasse die Fabrik noch mit einem CO2-Fußabdruck. Im Jahr 2030 wolle das Unternehmen ein Auto präsentieren, bei dem dies nicht mehr der Fall ist.

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Kenndaten zur Nachhaltigkeit sollen künftig auf der Website des Unternehmens und in den Präsentationsräumen vorgestellt werden.


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