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Spieletest: "Star Trek - Der Aufstand"

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Star Trek - Der Aufstand ist der Titel von Activisions erstem Spiel aus dem Star-Trek-Universum. Es knüpft direkt an die Handlung des gleichnamigen Filmes an. Man übernimmt die Rolle des jungen Fähnrichs Sovok, einem von den Vulkaniern aufgezogenen Menschen.

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Auf dem Planeten der Ba'ku unterstützt man Kapitän Picard bei der Untersuchung außerirdischer Artefakte, die in der Nähe der neu eingerichteten Son'a Kolonie gefunden wurden. Als Sovok gerade mit dem ebenfalls beteiligten Data eine Diskussion über ein Fundstück führt, erreicht sie ein Notruf von Picard, dass er angegriffen wird. Aus einem nicht bekannten Grund haben einige Son'a das Feuer auf den Sternflottenoffizier eröffnet. Picard muß fliehen und benutzt einen außerirdischen Transporter, der ihn von Data und Sovok trennt. Die beiden versuchen nun Picard wieder zu finden und müssen dabei immer tiefer in die Alien-Anlage vordringen. An einer Art Terminal bekommt Sovok Kontakt mit etwas Unbekannten...


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"Star Trek - Der Aufstand" läßt den Spieler ausnahmsweise mal nicht den Film nachspielen, sondern hat den Versuch gewagt, die Geschichte plausibel weiter zu erzählen. Fähnrich Sovok muß durch diverse Lokalitäten gesteuert werden und versucht Picard und Data zu helfen. Dies geschieht etappenweise. Man hat immer eine Teilaufgabe zu erledigen, wie z.B.: Beseitige die Energieblockade, öffne eine Tür etc.; und macht nach jedem Teilstück ein Bericht im Logbuch.

Die einzelnen Plätze werden, da sie vorgezeichnet sind, alle Bild für Bild umgeschaltet, während man sich mit seiner dreidimensionalen Figur durch sie bewegt. Dies erinnert ein wenig an z.B. "Alone in the Dark", wo man sich durch ein Gebäude mit fixen Kamerapositionen bewegte. Ein Schwenken des Blickfeldes in den einzelnen Bildern ist nicht möglich. Das war schon damals und ist jetzt noch ein großer Nachteil, da man manchmal Schwierigkeiten hat, bei einem Angriff den Angreifer im Blickfeld zu behalten. Da diese Angriffe des öfteren sehr plötzlich erfolgen, ist das schon ein großes Handikap. Die Figuren selbst wirken recht hübsch animiert und lassen sich vernünftig durch die vorgezeichneten Level steuern.


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Sovok ist am Anfang mit dem üblichen Sternflottenequipment ausgestattet: Dem Phaser, einem Kommunikator und natürlich dem Trikorder. Mit dem Phaser erwehrt man sich der diversen angriffslustigen Kreaturen. Man zielt, in dem man sich ungefähr so in die Richtung des Gegners dreht, bis ein Fadenkreuz erscheint. Leider spielt auch hier die vorgezeichnete Umgebung einem immer wieder einen Streich, weil man nicht genau weiß, ob der Gegner vor oder hinter einem steht.

Mit dem Trikorder kann man alles Mögliche untersuchen und kann so erfahren, daß ein Fleck an der Wand ein Schalter ist etc. Der Kommunikator gestattet es, unabhängig vom Ort mit Data und Picard zu kommunizieren. Allerdings bekommt man nur selten Hilfe von den beiden. Der Sound zum Spiel hält sich an Star Trek und kann überzeugen: Data und Picard werden von den Synchronsprechern der Fernsehserie gesprochen, Trikorder und Kommunikator piepen so, wie es der Trekkie kennt. Auch die Musik ist ordentlich.


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Der Schwierigkeitsgrad ist als einfach bis mittel zu bezeichnen. Einige Passagen gelingen selbst dem ungeübten Adventure-Spieler schon nach wenigen Versuchen. Auch die Transporter-Puzzle, die man lösen muß, um einen Alientransporter benutzen zu können, sind nicht besonders schwierig. So dürfte der geübte Spieler schnell durchs Spiel kommen. Nur das Herumgesuche nach dem richtigen Schalter hält das eine oder andere Mal auf. Die Story ist recht plausibel und spannend erzählt und sorgt dafür, dass man sich wie in einer "Next-Generation"-Folge fühlt.

Fazit:
Star Trek - Der Aufstand ist ein nettes Spiel um Picard und Data, nicht mehr und nicht weniger. Die Level sind zwar hübsch gezeichnet, aber die starre Perspektive ist doch immer wieder hinderlich. Für ein Adventure hat es etwas zu viele Geschicklichkeitsprüfungen und zu wenig echte Rätsel. Der Sound ist aber gut gelungen und trägt mit der gut erzählten Geschichte dazu bei, dass doch recht stimmige Star-Trek-Atmosphäre aufkommt.



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