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Spieletest: Re-Volt - Ferngesteuerte Autos im PC

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Dank Acclaims Re-Volt hat man nun die Möglichkeit, Kindheitserinnerungen aufzufrischen und mit den aus der Spielzeugabteilung bekannten Fernlenkautos über den Computer-Monitor zu rasen.

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Auf eine Rahmenhandlung, wie sie ja auch bei Rennspielen in letzter Zeit immer populärer geworden ist, hat man hier verzichtet. Stattdessen kann man sich gleich nach dem Start des Programms aus fast dreißig verschiedenen Gefährten sein Lieblingsspielzeugauto aussuchen und eine Vielzahl von Strecken unsicher machen, angefangen bei einer noch recht übersichtlichen Fahrt durch die Kleinstadtsiedlung bis hin zu Ausflügen in den Supermarkt oder ins Naturkundemuseum.


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Das Prinzip erinnert ein wenig an die Micro-Machines-Spiele, ist aber bei der Flut von innovationsarmen Rennspielen wirklich als gelungene Neuerung zu betrachten. Die Strecken sind gespickt mit Überraschungen, die nicht nur für Abwechslung, sondern auch für den einen oder anderen unerwarteten Lachanfall sorgen. Das Fahrverhalten ist sehr realistisch gelungen, insoweit man dies bei dieser Art von Vehikel überhaupt beurteilen kann. Zusätzlich interessant wird das Spiel durch das Aufsammeln von Wasserbomben, Basketbällen, Öllachen oder Raketen, die man seinen Gegenspielern unter die Gummiräder jagen kann.

Die Präsentation von Re-Volt ist rundum gelungen: Die Grafik schwankt zwischen wunderschön und nett, insbesondere einige Spiegeleffekte sind wirklich hervorragend. Die Soundeffekte verstärken den Spielspaß noch, einzig die Musik in den Menüs ist als Belästigung zu bezeichnen: Der krude Mix aus Dancefloor- und Technorhythmen dürfte wohl nur wenigen zusagen.


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Die Steuerung spricht ebenfalls problemlos an, sodass auch mit der Tastatur sämtliche Reaktionen des Spielers prompt und fehlerfrei umgesetzt werden. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings dann doch: Der Schwierigkeitsgrad ist äußerst hoch. Da helfen auch die vier verschiedenen Rennklassen wenig, denn selbst im Anfängermodus braucht es schon einige Übung, um in der Meisterschaft Aussicht auf Erfolg zu haben.

Fazit:
Manchmal reicht ein simples Spielprinzip halt doch aus, um maximalen Spaß zu erzeugen. Eine kreative Idee, eine gelungene Präsentation und viel Sorgfalt bei der Programmierung - fertig ist ein Spiel, das auf lange Zeit für hohe Motivation sorgt und auch später bestimmt immer mal wieder für eine kleine Runde durch die Vorstadt hervorgeholt wird. [Von Thorsten Wiesner]

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