PC-Spezialist gegen Microsoft Dongle-Pläne

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Microsofts Strategie, die Betriebssysteme Windows 95, 98, NT und 2000 an die vertriebene Hardware zu binden, will sich die Computerkette PC-Spezialist nicht unterwerfen.

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Microsoft will die Betriebssysteme ab dem kommenden Jahr fest an die mitverkaufte Hardware binden. Dies könnte zum Beispiel über das Bios erfolgen. Von diesen Plänen sind vor allem die großen Hersteller betroffen, die PCs mit OEM- Lizenzen von Microsoft verkaufen.

Die von PC-Spezialist genutzten OEM-DSP Lizenzen sollen nach Informationen von Microsoft nicht von dieser Regelung betroffen sein. "Die Recovery CD-ROM, die Microsoft den Kunden mitgeben will, ist nicht mehr als ein Erste Hilfe Kasten. Das reicht nicht. Wir werden nach wie vor das komplette Betriebssystem auf CD-ROM mit ausliefern," kommentiert Robert Hartel von PC-Spezialist die Microsoft- Pläne.

Die feste Koppelung des Betriebssystems an den Rechner soll dem Lizenzmissbrauch vorbeugen, so ließe sich das Betriebssystem dann nicht mehr auf einem anderen Rechner installieren. Der Nachteil ist jedoch, dass jemand, der seinen Rechner mit Betriebssystem legal erworben hat und ein Hardware-Update vornehmen möchte, danach das Betriebssystem wahrscheinlich nicht mehr nutzen könnte.

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Der sicherlich kluge Schritt von PC-Spezialist, mit seinem Widerwillen gegen die Microsoft-Lizensierungs-Politik an die Öffentlichkeit zu gehen, wird bald Nachahmer aus dem OEM- Lager finden. Schließlich entstehen für den Hersteller Wettbewerbsnachteile, wenn er nur "halbe" Lizenzen der Windows-Betriebssysteme anbieten kann, während die Konkurrenz weiterhin nicht an die Hardware gebundene Betriebssysteme vertreiben kann.

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