Abo
  • Services:

Konami verzehnfacht Halbjahresgewinn

Artikel veröffentlicht am ,

Das japanische Entertainment-Softwarehaus Konami Co Ltd mit Sitz in Tokio kündigte für die erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahres 1999/2000 einen beträchtlichen Sprung bei den Umsätzen an. Auch die Gewinnprognose wurde stark nach oben korrigiert, denn die Nettoumsätze des Unternehmens stiegen vom 1. März bis zum 30. September 1999 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 100% von 38 Mrd. Yen (umgerechnet 703 Mio. DM) auf 78,2 Mrd. Yen (umgerechnet 1,45 Mrd. DM). Der Nettogewinn im ersten Halbjahr konnte gegenüber dem Vorjahr mehr als verzehnfacht werden. Er stieg von 1,3 Mrd. Yen (umgerechnet etwa 24 Mio. DM) auf 14 Mrd. Yen (umgerechnet 259 Mio. DM).

Stellenmarkt
  1. Swiss Post Solutions GmbH, Bamberg
  2. Vector Informatik GmbH, Regensburg

Aufgrund dieses Halbjahresergebnisses korrigierte Konami erneut seine Schätzungen für das Gesamtjahr 1999/2000 nach oben. Das Unternehmen erwartet für das laufende Geschäftsjahr nun einen Nettoumsatz von 144 Mrd. Yen (umgerechnet etwa 2,66 Mrd. DM) und einen Nettogewinn von 17 Mrd. Yen (umgerechnet etwa 315 Mio. DM).

Die Konami Co., Ltd. gehört damit weltweit zu den fünf größten Herstellern und Vertreibern von Videospielsoftware. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens lag Ende November bei 779 Mrd. Yen (umgerechnet 14,4 Mrd. DM) - damit ist der Börsenwert etwa doppelt so hoch wie beispielsweise beim nächstplazierten japanischen Anbieter Sega. Im Mutterland Japan ist Konami nach eigenen Angaben der einzige, unabhängige Softwarehersteller, der es mit den Konsolenriesen Sony, Sega und Nintendo aufnehmen kann.

Fast 50 Prozent der Umsätze von Konami entfallen auf die Herstellung und den Vertrieb von Software für Videospielkonsolen wie Sony PlayStation, Nintendo 64, Sega Dreamcast oder Game Boy. Insgesamt erwartet das Unternehmen für diesen Produktbereich einen Ganzjahresumsatz von ca. 67,4 Mrd. Yen (umgerechnet etwa 1,25 Mrd. DM). Voraussichtlich etwa 21,2 Mrd. Yen (umgerechnet etwa 392 Mio. DM) entfallen im laufenden Geschäftsjahr auf spielbezogene Merchandising-Produkte wie beispielsweise Spielfiguren, Lösungsbücher und Soundtracks.

"Wir setzen unser erfolgreiches Wachstum fort und beweisen mit diesen Zahlen, daß wir zu den weltweit führenden Entwicklern zählen", erklärt Kunio Neo, Präsident der Konami of Europe GmbH. "Die vergangenen Monate waren ereignisreich. So ist unsere Muttergesellschaft an die Londoner Börse gegangen [...] Erwartungsvoll sehen wir nächstes Jahr zahlreichen exzellenten Neuerscheinungen entgegen."



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€

Folgen Sie uns
       


Octopath Traveler - Livestream

Im Livestream zu Octopath Traveler erklären wir den Alltag im JRPG von Square Enix und Nintendo und verfallen später in eine Diskussion über Motivationsphilosophien in Games und das Genre allgemein.

Octopath Traveler - Livestream Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

    •  /