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Sprechende Waschmaschine mit Internetanschluss

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Was sich wie eine Spielerei für Technikfreaks anhört, ist eine höchst nützliche Entwicklung, denn sie ermöglicht es Blinden und Sehbehinderten Haushaltsgeräte zu bedienen.

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Viele Geräte sind aus Design- oder Kostengründen so gestaltet, dass es schwierig oder unmöglich ist, über taktile Kommunikation zu erkennen, welche Position und damit Funktion der Schalter gerade innehat. Auch gibt es kaum Geräte, die mit der für Blinde tastbaren Brailleschrift versehen sind - denn diese Umstellung ist teuer. In einer Kooperation mit dem IBM Forum HandicapCenter und Miele fanden Forscher vom Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS in Duisburg eine Lösung: Eine internetfähige Waschmaschine mit eigener Homepage, die über einen Homepage-Reader ihren Status mitteilt.

"Innerhalb des Projekts "inHaus-NRW" haben wir Konzepte für die Fernabfrage und Fernwartung von Haushaltsgeräten erarbeitet, die alle Komponenten miteinander vernetzen und in einer einheitlichen Kommunikationsplattform zusammenführen", berichtet Dr.-Ing. Viktor Grinewitschus vom IMS.

Das hauseigene Informationsnetz ist an externe Datennetze - vor allem das Internet - angeschlossen und kann über einen Computer gesteuert werden. In der Kooperation mit IBM und Miele wurde ermittelt, wie diese Zugriffsmöglichkeit genutzt werden kann, um sehbehinderten Menschen beim Umgang mit Hausgeräten zu helfen. Der entsprechende PC und die Software kommen von IBM. Das IMS entwickelte die Interfacetechnik, die es erlaubt Hausgeräte mit einer eigenen Homepage auszustatten. Das IBM Self Voicing Kit gibt den Geräten, in diesem Fall der Waschmaschine, eine Stimme.

Sobald die Homepage der Waschmaschine aufgerufen wird, liest eine Stimme den Text vor. So erfährt der Nutzer den Inhalt der Bildschirmseite. Bedient der Benutzer die Maschine, erhält er mittels Sprachausgabe eine Rückmeldung über den Gerätestatus. Ist alles wie gewünscht eingestellt, setzt sich die Waschmaschine in Gang.

In dieser ersten Stufe wurde zunächst eine Sprachausgabe realisiert, eine Steuerung des Geräts über Spracheingabe ist in Arbeit, die Technologie dazu stammt von IBM. Damit das alles funktioniert, wurde die Miele-Waschmaschine mit zusätzlicher Elektronik ausgerüstet. Die notwendige Hard- und Software basiert auf einem universell nutzbaren Multifunktionsmodul und Interface-Karten, die am IMS entwickelt wurden. Das Modul enthält einen HTTP-Server, auf dem die grafische und aktustische Darstellung des Bedieninterfaces als Java-Applet hinterlegt ist. Komplizierte Technik, die das Leben leichter macht.



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