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Droht Windows 2000 Bann dank Scientology?

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Eine in Windows 2000 integrierte Komponente zur Festplatten-Defragmentation stammt laut dem Computermagazin c't aus Scientologie-Kreisen und sorgt für zunehmende Aufregung in Deutschland. Während einige Kunden befürchten, dass die Vertraulichkeit ihrer Daten beim Umstieg auf das im Februar nächsten Jahres erscheinende Windows 2000 nicht mehr gewährleistet wird, gibt es auch besonders starke Bedenken auf kirchlicher Seite, der die Verbindung zwischen Microsoft und dem "Unternehmen" Scientology mehr als nur suspekt ist:

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"Das wird nicht nur die katholische Kirche interessieren, sondern auch alle Bundesländer, den Verfassungsschutz und auch die deutsche Industrie", kommentierte Harald Baer, katholischer Beauftragter für Sekten und Weltschauungsfragen, gegenüber der dpa.

Die Herstellerfirma Executive Software gehört laut der Arbeitsgruppe Scientology der Hamburger Innenbehörde zum Scientology Unternehmensverband World Institute of Scientology Enterprises (WISE). Von dieser hat Microsoft die Sourcen des Defragmentierungs-Programms "Diskeeper" lizensiert.

Auf Nachfrage erklärte Microsoft Deutschland, dass drei Mitarbeiter von Executive Software an der Anpassung der entsprechenden Windows 2000 Softwarekomponente mitwirken, die Programmierung jedoch Microsoft obliegt und Kunden kein Ausspionieren durch die Software zu befürchten hätten. Weiterhin sehe man keinen Grund, die Komponente zu entfernen, da Scientology in Deutschland nicht verboten sei.

Das dürfte in den Bundesländern Hamburg und Bayern jedoch unerheblich sein, denn dort wurde schon vor einiger Zeit beschlossen, dass Behörden insbesondere im Bereich Informationstechnologie keine Dienstleistungen von Scientology-Unternehmen ankaufen dürfen.

Kommentar:
Aus technischer Hinsicht mag Microsoft die Besorgnis zerstreuen können, doch der Image-Schaden dürfte schwer zu verkraften sein: Das Softwareunternehmen könnte schnell zwischen die Fronten von Politik, Kirche, den Medien und Scientology geraten.

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