Boeing verkauft Ersatzteile per Internet
Der Flugzeughersteller Boeing verkauft seit knapp drei Jahren über das Boeing PART-Projekt Flugzeugersatzteile über das Internet. Mittlerweile werden rund 85 Prozent der jährlich 1,7 Millionen Ersatzteilbestellungen elektronisch abgewickelt.
Über die natürlich passwortgeschützte Website haben Fluggesellschaften über das Internet direkten Zugang zu Boeing. Die Zahl der Transaktionen auf der PART-Seite – derzeit rund 18.000 pro Tag – verdoppelt sich nach Firmenangaben von Jahr zu Jahr. Darunter sind Ersatzteilbestellungen, aber auch Anfragen über den Versandstatus von bestellten Teilen, die bevorratete Menge einzelner Teilenummern und die Anforderung von Kostenkalkulationen.
Das Kürzel PART steht für Part Analysis and Requirements Tracking, zu deutsch: Teileauswahl und Bedarfsermittlung. Dahinter verbirgt sich eine Datenbank für Ersatzteile für die rund 11.000 Boeing und McDonnell Douglas-Flugzeuge in aller Welt. Sie gibt Fluggesellschaften und Instandhaltungsbetrieben direkten Zugriff auf eine halbe Million Ersatzteile. Sieben rund um den Globus verteilte Ersatzteillager, die ebenfalls an dieses System angeschlossen sind, sorgen für die Ersatzteillieferung.
Natürlich hatten Großkunden schon vor der Einführung von PART über ihre EDV-Systeme Zugriff auf die Boeing Datenbank. Aber auch sie wickeln heute einen wachsenden Teil ihrer Ersatzteilbestellungen über das Internet ab.
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